Planet Earth Run - Laufevent

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Die vierte Auflage des Höchkönigman ist Geschichte.

Auch heuer hat das Trailrunning-Event in Maria Alm mit rund 1.000 Teilnehmern bewiesen, das es zu den größten und beliebtesten Trailevents in Österreich zählt.

Großartige Auswahl an Bewerben

Die Königsdiszplin des Hochkönigman war auch heuer der Endurance Trail, der über 85 km und 5.000 Höhenmeter führte. Nur absolute Berg- und Ausdauerspezialisten konnten diese Mammutdistanz erfolgreich bewältigen. Doch auch der Marathon Trail über 46 Kilometer und 3.000 Höhenmeter hatte es genauso in sich wie der 23 km Speed Trail mit immerhin noch 1.500 Höhenmetern. Für Gipfelstürmer war zudem das Hochkönig Skyrace mit 29 km und 2.500 Höhenmetern die richtige Wahl. Der Berglauf wurde am Sonntag als Abschluss des grandiosen Laufwochenendes ausgetragen.

Den Startschuss machten übrigens schon Freitag Nachmittag um 18:00 Uhr die Teilnehmer des Hochkönig Cross Warrior. Einem Hindernislauf über 6 km und 320 Höhenmeter.

Deutliche Siege über die 85 km

Zum klaren Sieger des 85 Kilometer langen Endurance Trail krönte sich Florian Grasel. Der Österreicher vom BOA Running Team blieb mit 11:25:57 Stunden als einziger Läufer unter 12 Stunden. Dahinter trennten den Zweiten Josef Thaler vom Dritten Franz-Josef Schögl nur sieben Sekunden. Bei den Damen war Martina Trimmel von der Union St. Pölten nach knapp 14 Stunden die schnellste Läuferin vor Maria Kemenater.

Den Salming Speed Trail über 23 Kilometer gewann überlegen Bernhard Tritscher vor dem tschechischen Duo Jan Vetchy und Tomas Buryska. Bei dem Damen war mit Adela Stranska gar eine Tschechin ganz oben am Podest. Sie verwies die Österreicherinnen Claudia Rosegger und Nina Unger auf die weiteren Plätze. Über den 46 Kilometer langen Marathon Trail triumphierten die Deutschen Christoph Lauterbach und Anna Clipet.

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Kompakter Bericht des Veranstalters:

Das war der Hochkönigman 2018

Österreichs Trailrunning-Event Nr. 1 lud vom 1.-3. Juni 2018 zum mittlerweile vierten Mal auf den Gipfel der Gefühle. Der Hochkönigman zeigte sich von seiner inzwischen gewohnt spektakulären Seite. Drei packende, brandneue Bewerbe, dazu die drei bekannten Trail-Klassiker und das deutlich aufgewertete Rahmenprogramm mit Expo-Area lockten mehr als 1.300 Läufer aus 30 Nationen in die Region Hochkönig – ein neuer Teilnehmerrekord! Vom Wetter unbeeindruckt, ergaben sich abermals unwahrscheinlich spannende Rennen und neue Höchstleistungen, welche die Ausnahmestellung des Hochkönigman untermauerten.

Die Cross Warriors gaben den Startschuss

Noch vor der Eröffnungsfeier mit spektakulärer Feuershow, Akrobaten und Trommlern fand heuer der erste Bewerb statt. Hochkönig Cross Warrior ist der Hindernislauf der etwas anderen Art. Kletterzäune, Riesenreifen und zahlreiche andere Obstacles trieben den Fun-Faktor in die Höhe. Schadow Laura und Rüdiger Gordon krönten sich zu den ersten Sieger dieses packenden Contests, der definitiv Zukunft hat. Bereits um Mitternacht ging es an den längsten Wettbewerb des Hochkönigman. Auf dem Trailschuhe von Raidlight">Raidlight Endurance Trail wurden abermals die Staatsmeister im Endurance-Trailrunning auf 88 Kilometern (über 5.000 Höhenmeter!) gekürt. Die Sieger standen beinahe einen halben Tag später fest: Bei den Damen gewann Trimmel Martina mit einer bärenstarken Zeit von 13:58:21,5 Std, während sich Grasel Florian in 11:25:57,2 Std zum dritten Mal in Folge zum Herren-Sieger kürte.

Vier weitere spannende Contests

Neben dem Endurance Trail gehörte der Samstag vor allem den klassischen Trail-Distanzen. Nach 47 schweißtreibenden Kilometern durch das Hochkönigmassiv standen Lauterbach Christoph aus Deutschland in 4:32:42,6 Std sowie Clipet Anna aus Deutschland in 6:15:00,2 Std als B’jaks Marathon-Sieger fest. Den Salming Speed Trail für Fortgeschrittene eroberten Damen-Siegerin Stranska Adela, CZE (2:18:39,1 Std) sowie Herren-Gewinner Bernhard Tritscher aus Saalfelden (2:04:33,8 Std) am schnellsten.

Auf der brandneuen Einsteigerstufe, dem JEEP by Pappas Easy Trail, blieb es die ganzen 9,3 km hindurch spannend. Am Ende gingen Hörl Daniela aus Maria Alm in 00:49:33,3 Std sowie Innerhofer Manuel aus dem Pinzgau in 00:32:42,6 Std als Sieger hervor. Der Schlusstag gehörte schließlich voll und ganz den Skyrunnern, die erstmals Teil des Hochkönigman waren. Bei der spektakulären Premiere, die zugleich als Qualifikationslauf für die WM 2018 in Schottland zählte, gewannen Weiß Mario (4:04:20,4 Std) aus Österreich und Forbes Seana aus Großbritannien (5:12:54,1 Std).

Neue Teilnehmerrekorde, spektakuläre Streckenerweiterungen und ein höchst abwechslungsreiches Rahmenprogramm, das Läufer und Publikum gleichermaßen begeisterte – der Hochkönigman 2018 war ohne Frage ein voller Erfolg und untermauerte ein weiteres Mal die Ausnahmestellung dieses hochklassigen Trailrunning-Events. Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Helferteam sowie den Grundstückseigentümern ohne die ein Trailrunningfestival in diesem Ausmaße nicht möglich wäre.

Und 2019? Da geht es natürlich in die fünfte Runde!

Ergebnisse Hochkönigman 2018 - Top 20 Herren

RangNameVereinZeit
1. Florian Grasel BOA RUNNING TEAM 11:25:57
2. Josef Thaler VERTICAL ULTEN 12:05:33
3. Franz Josef Schögl Bjak's Running Team Austria 12:05:41
4. Oswald Wenin Telmekom Team südtirol 12:17:15
5. Harald Kaltenbacher Die Laxen Haxn 12:49:38
6. Stefan Bergler 12:56:29
7. Christian Six AUSPO Team 13:05:58
8. Radu Dumitrescu 13:09:21
9. Patrick Wallnöfer Rennerclub Vinschgau 13:18:38
10. Reinhold Doblinger 13:29:40
11. Demeter Dick FH OÖ SPORTS TEAM 13:30:50
12. Piero Toffoli // 13:47:08
13. Markus Kirschner 13:58:24
14. Wolfgang Laimer 14:03:35
15. Gerhard Perhofer run-ultra.at 14:05:56
16. Peter Andorfer 14:10:16
17. Thibaud Clipet Landau Running Company 14:17:28
18. Toni Seppälä Tawastia Trail Club 14:19:26
20. Thomas Hitzenberger LC Ebensee 14:31:03

Ergebnisse Hochkönigman 2018 - Top 3 Damen

RangNameVereinZeit
1. Martina Trimmel Leichtathletik Union St. Pölten 13:58:22
2. Maria Kemenater Asc. Lauffreunde Sarntal 14:16:54
3. Tina Hitzenberger LC Ebensee 15:00:44


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Kommentare   

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Hallo Hochkönigteam,
das war eine sensationelle Veranstaltung, tolles Publikum, ausreichend und gute Labestellen … das einzige das ich als Verbesserung beim Speed Trail empfehlen möchte, wäre, dass das Nadelöhr beim ersten Weidezaundurchgang beim ersten Anstieg unbedingt vergrößert wird, am besten wäre es, diesen "spitzen" Durchgang fürs Rennen komplett zu entfernen, da gabs nämlich Verzögerungen/Wartezeiten bis zu 15Min.
Vielen Dank und dann bis 2019
lg Martin
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