1) Strecke falsch vermessen
Besonders bitter bei bestzeitentauglichen Kursen. Melde ich mich zu einem 10 km-Lauf an, möchte ich auch 10 km laufen und keine 9,8 km. Klar wird es dann ordentlich Bestzeiten regnen, wenn die Strecke dann doch 200 - 300 Meter kürzer ist, als angegeben. Offiziell bestzeitentauglich sind ohnehin aber nur AIMS-vermessene Kurse.
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In Österreich gab es in der Vergangenheit bei einigen Großveranstaltern Pannen bei der Streckenvermessung: Der Linz Marathon war 2010 um über 200 Meter zu kurz. Der Kurs war zwar AIMS vermessen, beim Rennen fehlte jedoch eine Schleife, die aus Sicherheitsgründen gesperrt wurde. Die fehlende Streckenlänge wurde nicht an einer anderen Stelle des Kurses ergänzt.
Eine noch größere Panne leisteten sich die Organisatoren des 1. Indoor Marathon in Wien 2012 (findet mittlerweile nicht mehr statt). Die Marathonläufer absolvierten rund 3 km zu wenig. Nach ersten Hinweisen der Läufer gestand sich der Veranstalter keinen Fehler ein, ehe er nach größer werdender Kritik angab, dass die Strecke um einige 100 Meter zu kurz sei. In einer offiziellen Pressemeldung gab man schlussendlich eine 1,8 km zu kurze Streckenlänge an. Allerdings war auch diese Angabe falsch: Laut Aussagen vieler routinierter Marathonfinisher waren es rund 3 km, die fehlten. Womit wir gleich zu Punkt 2 kommen...
Dazu passend: Unsere Laufveranstalter im Größenwahn!

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