München Marathon
München Marathon, Foto: Norbert Wilhelmi
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Schock beim München-Marathon: Kipyegon für drei Jahre gesperrt

Ein Donnerschlag für die Welt des Langstreckenlaufs:

Der Triumph beim prestigeträchtigen München-Marathon des vergangenen Jahres ist plötzlich nur noch eine verblasste Erinnerung. Nehemiah Kipyegon, der gefeierte Sieger von damals, ist nun in einen Doping-Skandal verwickelt. Die Athletics Integrity Unit (AIU) hat den kenianischen Läufer für drei Jahre aus dem Verkehr gezogen.

Der Grund für die drastische Maßnahme: Ein positiver Test auf Trimetazidin – eine Substanz, die zwar in der Medizin zur Behandlung von Herzkrankheiten eingesetzt wird, aber im Sport streng verboten ist. Die Sperre gilt rückwirkend ab dem 1. April. Damit ist nicht nur Kipyegons Sieg (2:10:02 Stunden) beim München-Marathon entwertet, sondern auch sämtliche Resultate des Läufers ab dem 15. Februar dieses Jahres werden aus den offiziellen Wertungen gelöscht.https://vg06.met.vgwort.de/na/8eae7317fe6e49198fc33f41462f8103

Unfairer Vorteil

Die Enthüllung kam für viele Beobachter überraschend, hatte Nehemiah Kipyegon doch mit seinem starken Auftritt beim München-Marathon bewiesen, dass er zur Elite der Langstreckenszene gehört. Nun ist sein Name auf traurige Weise in den Schlagzeilen – und zwar nicht wegen seiner läuferischen Leistungen, sondern wegen eines verbotenen Mittels.

Die Entscheidung der AIU ist eindeutig. In einer offiziellen Mitteilung heißt es, dass der Athlet gegen die Anti-Doping-Bestimmungen verstoßen habe. Es ist nicht das erste Mal, dass Trimetazidin im Ausdauersport für Schlagzeilen sorgt. Die Substanz kann die Sauerstoffverwertung im Körper verbessern und verschafft damit unfaire Vorteile im Wettkampf.

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