Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Mit einer unglaublich dreisten Aktion ist eine Marathonläuferin in China aufgeflogen.

Die Dame nahm in der Millionenmetropole Xuzhou an einem großen internationalen Marathon teil und beendete diesen auch. Allerdings nicht dem Reglement entsprechend.

Auch Streckenposten konnten die Dame nicht stoppen

Denn die Läuferin besaß tatsächlich die Frechheit, Teile der Strecke mit dem Fahrrad abzufahren. Auch nachdem sie von Streckenposten aufgehalten wurde, fuhr sie mit dem Rad weiter.

Miserable Zeit trotz Betrugs

Nach 5.38 Stunden beendete sie den Marathon. Eine wahrlich schwache Zeit, wenn man bedenkt, das sogar Teile der Strecke nicht einmal gelaufen wurden. Doch die Teilnehmerin wurde kurz danach sofort aus den Ergebnislisten gestrichen und vom Veranstalter lebenslänglich für die Teilnahme am Marathon gesperrt.

Der chinesische Leichtathletik-Verband überlegt zudem weitere Maßnahmen gegen die Betrügerin.

U-Bahn statt Marathon in Mexiko

Solche dreisten Abkürzungen bei Laufveranstaltungen sind übrigens nichts Neues. So nahmen bei der größten Marathonveranstaltung Mexikos in den letzten zwei Jahren tausende Sportler (!!!) die öffentlichen Verkehrsmittel als Hilfsmittel (siehe: ). In Afrika wurde sogar schon einmal ein Marathonläufer eingesperrt, da er sich durch das Abkürzen der Strecke ein hohes Preisgeld erschwindeln wollte (siehe: ).

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Kommentare   

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Die Frau hatte ihren Mund wohl etwas zu voll genommen. Chinesen neigen gern dazu ihre Ziele an die große Glocke zu hängen. Um nicht zu scheitern und das Gesicht zu verlieren ist oftmals jedes Mittel recht. Im Bereich Bergsteigen kann es sogar so weit gehen, dass sie nicht auf ihre Gesundheit achten und sogar ihr Leben riskieren bzw. sogar verlieren. Passiert wohl auch öfters am Kilimanjaro.
Ist also nicht verwunderlich, eher traurig.
Finde die Sperre richtig. Hätte auch nichts gegen weitere Strafen. Das ist schließlich Betrug.
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Ich hab noch nie verstanden, warum Hobbyläufer betrügen. Davon hat man doch nichts! Man läuft doch ohnehin nur gegen sich selbst, weil es immer hunderte geben wird die schneller sind (und hunderte die langsamer) und man muss sich doch nur selbst was beweisen.
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Immer wieder kommt sowas vor.
Die Frage stellt sich mir nur immer, was bringt es einem?
In Wirklichkeit betrügt man sich selbst.
Die Medaillie im Marathon soll eigentlich den Abschluss einer langen, kräftezehrenden Vorbereitung sein, wie kann man sich über diese freuen wenn man sie durch abkürzen, schummeln usw. bekommen hat?
Ich könnte mich weder freuen noch Stolz darauf sein.
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Dass jemand auf solch eine Idee kommt ist ja verrückt. Wieso Marathon laufen wenn man lieber Fahrrad fahren möchte?
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