Die Hansestadt im Marathon-Fieber: 40 Jahre Hamburg Marathon
Die Elbe wird am 26. April kochen, wenn der Hamburg Marathon sein 40. Jubiläum feiert. Das Elitefeld der Männer verspricht ein Spektakel, das die Bestzeiten der vergangenen Jahre angreifen könnte. Dass die Veranstaltung mittlerweile die Speerspitze der deutschen Marathon-Rennen bildet, bewies das vergangene Jahr eindrucksvoll.
Cheforganisator Frank Thaleiser blickt voller Vorfreude auf das Event: Wir freuen uns auf ein weiteres spannendes Rennen. Hoffentlich werden wir wieder sehr schnelle Zeiten erreichen und können unsere jüngste Erfolgsgeschichte fortsetzen. Insgesamt haben sich 20.000 Läufer für die Jubiläumsausgabe des Hamburg Marathon angemeldet.
Der König von Hamburg kehrt zurück
Einer kennt das Pflaster in der Hansestadt so gut wie kein anderer: Bernard Koech. Der Kenianer ist beim Hamburg Marathon schlichtweg ungeschlagen. Zwei Starts, zwei Siege: eine Bilanz wie aus dem Lehrbuch. 2023 stellte er mit 2:04:09 seine persönliche Bestleistung ein, im darauffolgenden Jahr legte er mit einer 2:04:24 nach. Nach einem dritten Platz in Seoul im vergangenen Frühjahr zieht es den mittlerweile 38-Jährigen wieder in den Norden Deutschlands. Hamburg ist wie ein zweites Zuhause für mich. Ich freue mich wirklich sehr darauf, noch einmal zurückzukommen, lässt Koech verlauten.
Internationale Power und nationale Rekordjäger
Der Hattrick für Koech wird jedoch kein Selbstläufer. Mit Stephen Kissa kehrt ein Athlet zurück, der in Hamburg bereits Geschichte schrieb. Der Ugander feierte hier 2022 ein sensationelles Debüt, als er nur eine Sekunde hinter dem Sieger ins Ziel stürmte und mit 2:04:48 einen nationalen Rekord aufstellte. Ebenfalls auf dem Zettel der Favoriten steht Abdisa Tola. Der Äthiopier ist der jüngere Bruder des Olympiasiegers Tamirat Tola und hat mit einer Bestzeit von 2:05:42 bereits bewiesen, dass der Sieg nur über ihn führt.
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Deutsche Hoffnungsträger beim Hamburg Marathon
Aus deutscher Sicht ruhen viele Augen auf Samuel Fitwi. Der Läufer, der sich aktuell in Addis Abeba vorbereitet, sorgte 2024 für Furore, als er in Valencia mit 2:04:56 kurzzeitig den deutschen Rekord knackte. Auch wenn er diesen Titel mittlerweile wieder abgeben musste, gehört er zur absoluten Spitze. Fitwi zeigt sich motiviert: Ich freue mich riesig darauf, das Jubiläumsrennen in Hamburg zu laufen.
Unterstützt wird die deutsche Fraktion durch Sebastian Hendel, der seine Bestzeit zuletzt auf 2:07:33 steigern konnte. Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf Aaron Bienenfeld. Nach einer starken Performance beim Halbmarathon in Houston wird er beim Hamburg Marathon sein lang erwartetes Marathondebüt geben und versuchen, direkt ein Ausrufezeichen zu setzen.
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