Der Countdown läuft: Am 26. Oktober erlebt der Frankfurt Marathon ein Frauenrennen, das jetzt schon für Aufsehen sorgt.
Noch nie in der langen Historie des Rennens stand ein solch hochkarätiges Elitefeld an der Startlinie. Ganze sieben Läuferinnen mit Bestzeiten unter 2:23:00 haben zugesagt – und eine davon ist sogar schon unter der magischen 2:20:00-Grenze geblieben.
Sharon Chelimo als Topfavoritin
Mit ihrem fantastischen Sieg beim Barcelona Marathon im Frühjahr hat Sharon Chelimo ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Die Kenianerin verbesserte ihre Bestzeit gleich um mehr als zweieinhalb Minuten und steht nun mit 2:19:33 ganz oben auf der Liste. Damit geht sie als schnellste Athletin in Frankfurt an den Start.
„Wir sind begeistert, dass wir Sharon Chelimo kurzfristig verpflichten konnten. Damit haben wir ein außergewöhnlich starkes Frauenfeld und können uns auf ein spannendes und schnelles Rennen freuen,“ erklärte Rennleiter Jo Schindler.
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Rekorde im Visier
Die Veranstalter rechnen mit einem echten Anmelderekord. Schon jetzt deuten die Zahlen darauf hin, dass die Bestmarke aus dem Jahr 2012 mit damals 16.034 gemeldeten Teilnehmern übertroffen wird. Damit könnte der Mainova Frankfurt Marathon gleich doppelt Geschichte schreiben: durch die Masse an Läufern und durch das Frauenrennen der Superlative.
Erinnerungen an das Vorjahr
Vor zwölf Monaten war es die Äthiopierin Hawi Feysa, die beim Mainova Frankfurt Marathon den Glanzpunkt setzte. Mit 2:17:25 lief sie nicht nur auf Platz eins, sondern auch zu einem neuen Streckenrekord. Ob die Frauen auch 2024 wieder das Scheinwerferlicht übernehmen? Alles spricht dafür.
Die weiteren Stars im Feld
Hinter Chelimo warten gleich mehrere Topläuferinnen auf ihre Chance: Etagegne Woldu (2:20:03), Buze Diriba (2:20:22), Aminet Ahmed (2:21:24), Tsige Haileslase (2:22:10), Linet Masai (2:21:01) sowie Catherine Cherotich (2:22:42) – sie alle haben die 2:23:00 bereits hinter sich gelassen und wollen in Frankfurt wieder angreifen.
Eine besondere Rolle spielt auch Betty Chepkemoi. Sie triumphierte im Frühjahr beim Vienna City Marathon mit einer Bestzeit von 2:24:14 – und das trotz eiskalter Temperaturen. Sie gilt als echte Geheimfavoritin.
Neue Gesichter mit großem Potenzial
Spannend wird es zudem bei den beiden Debütantinnen: Ayal Dagnachew (Halbmarathon-Bestzeit 67:08) und Yalemget Yaregal (66:27) aus Äthiopien könnten in ihrem ersten Marathon für Überraschungen sorgen. Mit solchen Vorleistungen bringen sie alles mit, um den etablierten Stars in Frankfurt das Leben schwer zu machen.
Fest steht schon jetzt: Der Mainova Frankfurt Marathon 2024 wird nicht nur schnell, sondern ein Spektakel für alle, die Marathon lieben.

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