Nachdem beim Barcelona Marathon in den letzten Jahren die Streckenrekorde regelmäßig verbessert wurden, könnte am Sonntag ein Ende dieser Serie drohen.
Die Elite-Felder sind sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern etwas dünn besetzt, wenngleich auch durchaus Streckenrekorde möglich sind.
Jagd auf Schweizer Rekord
Dank einigen Streckenoptimierungen wurde bei den letzten fünf Auflagen des Barcelona-Marathons immer der Männer-Streckenrekord verbessert. Im letzten Jahr gelang dies dem Schweizer Tadesse Abraham mit 2:05:01 Stunden - und das im Alter von über 40 Jahren. In diesem Jahr finden sich acht Athleten mit Bestzeiten unter 2:06 Stunden, davon aber nur zwei mit Zeiten unter 2:05 Stunden, nachdem die Suspendierung des Ex-Halbmarathon-Weltrekordhalters Kibiwott Kandie bekannt wurde.
Das Elite-Feld führen nun der Äthiopier Mekuant Ayenew (PB. 2:04:46 h) und der Kenianer Barselius Kipyego (PB: 2:04:48 h) an. Hohes Potential hat zudem Samuel Mailu, der eine Bestzeit von 2:05:08 Stunden hält und der Rekordhalter des Wien-Marathons ist.
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Frauen-Zeit unter 2:20 Stunden?
Bei den Frauen liegt die Rekordmarke bei 2:19:44 Stunden. Auch da gibt es einige Läuferinnen, die in diesem Bereich laufen können. Allen voran Äthiopiens Yebrgual Melese (2:19:36 h) und die zwei Kenianerinnen Vicoty Chepngeno (2:19:55 h) und Selly Chepyego Kaptich (2:20:03 h). Etwa 20.000 Marathonläufer werden in Katalonien erwartet.

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