Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Paris und Prag sind dieses Wochenende die Schauplätze internationaler gut besetzter Veranstaltungen.

Beim Prag Halbmarathon wird mit einem Halbmarathon-Weltrekord geliebäugelt, in Paris will Kenenisa Bekele im Sololauf zum Marathon-Weltrekord.

Der Äthiopier weiß wie es sich anfühlt einen Weltrekord zu laufen, immerhin hält er seit einigen Jahren über die Olympischen Distanzen von 10.000 Meter und 5.000 Meter die Weltbestleistungen. Der 31-Jährige Dreifach-Olympiasieger will nun auch einen dritten Weltrekord über eine Olympische Disziplin und das am besten gleich beim Debüt in Paris. Ein fast unmögliches Unterfangen, hat doch weder die Strecke (Kursrekord 2:05:11 Stunden)  noch das Teilnehmerfeld (der schnellste Marathonläufer im Feld ist Mark Kiptoo mit einer Bestzeit von 2:06:16 h) beim Paris Marathon Ambitionen für absolute Weltklasseleistungen.

Prag Halbmarathon: Starkes Frauenfeld
Erst im Februar diesen Jahres beeindruckte die Kenianerin Florence Kiplagat in Barcelona mit neuem Halbmarathon-Weltrekord von 65:12 Minuten. In Prag ist das Frauenfeld mit sieben Läuferinnen unter 70 Minuten stark besetzt. Besonders hoch einzuschätzen ist deren Landsfrau und Trainingskollegin Joyce Chepkirui, die vergangenen Oktober über 10 km mit 30:37 Minuten, den Weltrekord nur um 16 Sekunden verpasste. In Prag will sie eine Zeit unter 66 Minuten (Kursrekord 66:48 min). Bei den Herren reisen vier Läufer mit einer Bestzeit unter 60 Minuten an. Angeführt wird das Feld von Philemon Limo (Kenia/59:30 min). Der 58:47-minuten schnelle Streckenrekord von Atsedu Tsegay (Äthiopien) ist unrealisitisch.


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