Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Der Österreichische Leichtathletik-Verband (ÖLV) hat am Dienstag ein 18-köpfiges Team für die EM in Amsterdam (6.-10. Juli) nominiert.

Der ÖLV stellt damit das größte EM-Aufgebot seit Stuttgart 1986. Leider nicht dabei ist allerdings der zuletzt auf Weltklasse-Niveau werfende Lukas Weißhaidinger (Diskus), der aktuell aufgrund einer Fußverletzung kürzer treten muss.

Der Oberösterreicher hatte sich in der vergangenen Woche bei seinem Sieg in Madrid eine schwere Verstauchung im rechten Fuß zugezogen. Sein Antreten bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro ist aber nach aktuellem Stand nicht in Gefahr.

„Es ist natürlich schade, dass Luki die EM auslassen muss. Denn er hat sich in den vergangenen Wochen in Weltklasse-Form präsentiert“, meinte ÖLV-Präsident Ralph Vallon bei einem Mediengespräch in der Residenz der Niederländischen Botschaft in Wien. „Unser EM-Team kann sich aber dennoch mehr als sehen lassen. Es ist gespickt mit routinierten Top-Leuten wie den Mehrkämpfern Ivona Dadic und Dominik Distelberger sowie zahlreichen jungen Athleten, die auf der EM-Bühne wichtige Erfahrungen für die Zukunft sammeln werden“, so Vallon.

Schrott, Wenth und Mayer aufgrund ihrer Vorjahresleistungen mit dabei

Beate Schrott, Jennifer Wenth und Gerhard Mayer haben im Vorjahr die EM-Normen klar unterboten und wurden daher von der ÖLV-Sportkommission nominiert. Für sie geht es in Amsterdam nicht nur um ein bestmögliches Abschneiden, sondern auch darum, die geforderten Leistungsbestätigungen für das ÖOC und die Rio-Nominierung zu erbringen.

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Hufnagl, Wimberger und Preiner erhalten Startplätze - und zuletzt auch Brenton Rowe

Der ÖLV hat gestern mehrere Athletinnen und Athleten, die knapp an den Normen waren, dem Europäischen Verband vorgeschlagen. Zum zweiten Mal in der EM-Geschichte gab es höhere Limits und die Teilnehmerfelder werden in fast allen Disziplinen auf eine bestimmte Anzahl aufgefüllt. Davon profitieren 400m Hürdenläufer Dominik Hufnagl, 100m Hürdensprinterin Eva Wimberger und Siebenkämpferin Verena Preiner, die allesamt heute in der Früh von ihrer EM-Teilnahme erfuhren.

Der Prozess des Nachrückens nahm schließlich auch für 5000m Läufer Brenton Rowe ein versöhnliches Ende. Er verfehlte die eigentliche Norm um 0,15 Sekunden und erhielt nach Kontaktaufnahme von Sportdirektor Hannes Gruber mit dem Europäischen Leichtathletik-Verband nun auch einen Startplatz im 5000m-Rennen. 

ÖLV-Aufgebot für die EM in Amsterdam (6.-10. Juli):

Damen (9):

  • Jennifer Wenth (5.000m/ NÖ/ SVS-Leichtathletik)
  • Beate Schrott (100m Hürden/ NÖ/ Union St. Pölten)
  • Stephanie Bendrat (100m Hürden/ S/ Union Salzburg LA)
  • Eva Wimberger (100m Hürden/ NÖ/ St. Pölten)
  • Andrea Mayr (Halbmarathon/ NÖ/ SVS Leichtathletik)
  • Anita Baierl (Halbmarathon/ OÖ/ TUS Kremsmünster)
  • Veronika Watzek (Diskuswurf/ K/ KLC)
  • Ivona Dadic (Siebenkampf/ NÖ/ Union St. Pölten)
  • Verena Preiner (Siebenkampf/ OÖ/ Union Ebensee)

Herren (9):

  • Markus Fuchs (100m/ NÖ/ ULC Riverside Mödling)
  • Andreas Vojta (1.500m/ W/ team2012.at)
  • Brenton Rowe (5.000m/ W/ team2012.at)
  • Dominik Hufnagl (400m Hürden/ NÖ/ SVS-Leichtathletik)
  • Valentin Pfeil (Halbmarathon/ OÖ/ LAC Amateure Steyr)
  • Lemawork Ketema Weldearegaye (Halbmarathon/ W/ team2012.at)
  • Edwin Kemboi (Halbmarathon/ K/ KLC)
  • Gerhard Mayer (Diskuswurf/ NÖ/ SVS-Leichtathletik)
  • Dominik Distelberger (Zehnkampf/ NÖ/ UVB Purgstall)

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