Melat Kejeta war die schnellste deutsche Läuferin beim Berliner Halbmarathon 2024 mit 67:26 Minuten.
Melat Kejeta war die schnellste deutsche Läuferin beim Berliner Halbmarathon 2024 mit 67:26 Minuten. Foto © SCC EVENTS / Jean-Marc Wiesner
0 Kommentar(e)
Featured

Melat Kejeta überrascht mit Baby-News und Laufcomeback aus Dubai

Seit dem Berlin-Marathon im vergangenen September war es ruhig um Melat Kejeta geworden.

Die Ausnahmeathletin vom Laufteam Kassel fehlte bei sämtlichen Wettkämpfen – nun hat sie sich mit erfreulichen Nachrichten zurückgemeldet. Auf Instagram gab die 32-Jährige am Wochenende nicht nur ein Update zu ihrer Pause, sondern auch einen ganz persönlichen Einblick.

„Nach dem Berlin-Marathon war ich eine Weile verletzt und es hat gedauert, bis ich mich erholt habe“, schrieb Kejeta und gab damit erstmals Aufschluss über ihre mehrmonatige Wettkampfabstinenz. Doch dann folgte die Nachricht, die viele ihrer Fans überraschte – und erfreute.

Familienzuwachs in Sicht

„Während der Verletzungspause habe ich herausgefunden, dass ich schwanger bin“, verkündete sie in ihrem Beitrag und ließ keinen Zweifel daran, dass sie trotz Schwangerschaft sportlich am Ball bleibt. Das dazu veröffentlichte Video zeigte sie bei einer lockeren Laufeinheit in Dubai – die Laufschuhe also keineswegs an den Nagel gehängt.

Mit einem Strahlen im Gesicht und voller Energie lief Kejeta durch die Sonne der Vereinigten Arabischen Emirate. Die Botschaft, die sie ihren Followern damit schickte, ist eindeutig: Der Weg geht weiter – auch mit Kind Nummer zwei.

Motiviert trotz Doppelbelastung

Die Marathonläuferin ist bereits Mutter einer Tochter und scheint auch diesmal einen gesunden Spagat zwischen Familie und Leistungssport anzustreben. „Die Hauptsache ist, dass das Laufen niemals aufhört“, ergänzte sie in ihrem Posting – ein Satz, der sowohl Motivation als auch Gelassenheit ausstrahlt.

Dass sie während ihrer Babypause den Kontakt zur Laufcommunity nicht verliert, zeigt: Melat Kejeta denkt nicht ans Aufhören. Vielmehr sendet sie ein starkes Signal an alle, die glauben, dass familiäre Veränderungen ein sportliches Karriereende bedeuten müssen.

Wann genau die Rückkehr in den Wettkampfbetrieb erfolgt, ließ Kejeta offen. Doch klar ist: Die Leidenschaft für den Sport bleibt ungebrochen. Mit dem Comeback im Kopf und neuem Leben im Herzen läuft sie weiter – Schritt für Schritt, ganz in ihrem Tempo.

Empfohlene Artikel

Kommentar schreiben

Senden

Weitere interessante Themen