Die Laufsohlen glühen, die Vorfreude kocht über – und der Österreichische Leichtathletik-Verband (ÖLV) zündet zur Leichtathletik-WM in Tokyo ein rot-weiß-rotes Marathon-Feuerwerk!
Im Gepäck: zwei Athleten, zwei Geschichten, ein Ziel – maximale Explosivität auf 42,195 Kilometern bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Tokyo.
Julia Mayer: Dauerläuferin mit Kampfgeist
Julia Mayer von der DSG Wien ist so etwas wie das Stehaufmännchen der heimischen Marathonszene. Obwohl der Gesundheitsmotor in den letzten Monaten ein wenig stotterte, rollt die 32-jährige Niederösterreicherin nun wieder im höchsten Gang Richtung Topform.
Seit 2022 ist sie eine Dauergaststarterin bei internationalen Großevents – und auch bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Tokyo wird sie am Sonntag, den 14. September um 08:00 Uhr an der Startlinie stehen, bereit, sich erneut gegen die besten Langstreckenläuferinnen der Welt zu behaupten. Ihr WM-Debüt 2023 in Budapest bei Sauna-ähnlichen Temperaturen beendete sie mit Platz 50 – und einem Lächeln im Gesicht.
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So möchte Österreichs Marathon-Rekordhalterin Julia Mayer noch viel schneller werden
Aaron Gruen: Raketenstart mit Rekordmarke
Der zweite WM-Marathonmann im ÖLV-Trikot hört auf den Namen Aaron Gruen – und den sollte man sich merken. Der 26-Jährige, der in den USA lebt und trainiert, katapultierte sich mit einem Knall in die Elite: Am 30. März fegte er beim Rennen in Valley Cottage (USA) in sensationellen 2:09:53 Stunden über die Ziellinie. Neuer ÖLV-Rekord. Boom! (Aaron Gruen: Das ist Österreichs neuer Marathon-Rekordläufer)
Diese Zeit war mehr als nur eine persönliche Bestmarke – sie war sein goldenes Ticket zur Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Tokyo. Dort wird er am Montag, den 19. September ebenfalls um 08:00 Uhr in die Hitze des Rennens geworfen.
Für ihn wird es der erste große Auftritt auf der WM-Bühne sein, und er reiht sich damit als sechster männlicher Marathon-Starter in der ÖLV-WM-Geschichte ein – in den Fußstapfen von Lemawork Ketema, der 2019 in Doha das rot-weiß-rote Trikot trug.
Harte Limits, weiches Ziel: Tokyo
Beide Österreicher verdanken ihren WM-Startplätzen nicht dem direkten Limit – davon hatten nur 32 Frauen bzw. 37 Männer profitiert – sondern einer starken Platzierung im World-Ranking. Dort mischten Mayer und Gruen mutig mit und sicherten sich ihre Flüge nach Fernost.
Der ÖLV hat somit seine Hausaufgaben gemacht und die zwei fittesten Asse für die Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Tokyo aus dem Ärmel gezogen. Die Bühne ist bereitet, das Ziel klar: persönliche Bestzeiten, neue Rekorde – und vielleicht der ein oder andere große Coup.
Tokyo, zieh dich warm an – die Alpen kommen gelaufen!
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