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Der Norweger Karsten Warholm hat zum dritten Mal in diesem Sommer den Europarekord über die 400 Meter Hürden verbessert.

Beim Diamond League Meeting in Zürich gelang ihm sogar die zweitschnellste Zeit in der Geschichte der Leichtathletik. Der Norweger setzte sich nach 46,92 Sekunden knapp gegen den US-Athleten Rai Benjamin durch.

Nur Kevin Young war noch schneller

Warholm reiht sich damit in der ewigen Weltbestenliste auf Rang 2 ein, dahinter folgt Rai Benjamin mit 46,98 Sekunden auf Rang 3. Schneller als dieses Duo war nur US-Läufer Kevin Young, der seit 1992 den Weltrekord hält. Damals lief er im Olympia-Finale bis heute unerreichbare 46,78 Sekunden.

Europarekord dieses Jahr fast eine halbe Sekunde verbessert

Warholm steigerte im Juni den 24 Jahre alten Europarekord des Franzosen Stephane Diagana von 47,37 Sekunden auf 47,33 Sekunden. Im Juli gelang dem 23-Jährigen eine erneute Verbesserung auf 47,12 Sekunden. Nun lief er erstmals unter 47 Sekunden. Angesichts dieser Leistungsentwicklung scheint ein Weltrekord in naher Zukunft nicht unmöglich.

Starke Läuferinnen aus Deutschland

Beim Diamond League Meeting zeigten sich auch die Leichtathletinnen aus Deutschland in Höchstform. Gesa-Felicitas Krause musste sich über die 3.000 Meter Hürden nur vier Kenianerinnen geschlagen geben. Mit 9:07,51 Minuten steigerte sie aber ihren eigenen deutschen Rekord aus dem Jahr 2017 um über vier Sekunden.

Über die 1.500 Meter belegte Konstanze Klosterhalfen hinter der Niederländer Sifan Hassan den 2. Platz. Klosterhalfen verpasste mit 3:59,02 Minuten ihre persönliche Bestzeit nur um eine Zehntel. Die Niederländerin Sifan Hassan war mit 3:57,08 Minuten unantastbar. Weltrekordhalterin Genzebe Dibaba aus Äthiopien belegte nach 4:00,86 Minuten hinter der Kanadierin Gabriela Debues-Stafford nur den 4. Platz.


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