Unfassbar: Kampfhund tötete Läuferin
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Unfassbar: Kampfhund tötete Läuferin

Schreckliche Tragödie im oberösterreichischen Bezirk Perg.

Dort tötete ein Kampfhund eine Läuferin beim Training. Der unfassbar aggressive Hund verletzte danach auch ihre Hundehalterin schwer. Für die Läuferin kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Läuferin verstarb im Krankenhaus

Am Montag endete das Leben einer 60-jährigen Läuferin auf eine unfassbar tragische Art und Weise. Die Läufern war in Sebern bei Naarn (Bezirk Perg) unterwegs, als ein Hund der Rasse American Staffordshire Terrier die Frau angriff und schwer verletzte.

Nach einem Nottransport in das Krankenhaus erlag die Läuferin ihren Verletzungen.https://vg08.met.vgwort.de/na/fa743e2c808b4dc1a4f10eaaaf7f3442

Auch Hundehalterin in das Krankenhaus gebracht

Auch die Hundebesitzern musste in das Krankenhaus gebracht werden, da ihr der Hund ebenfalls schwere Verletzungen zuzog, als die Hundehalterin den Hund zurück ins Haus zerren wollte.

Einfuhr der Rasse in anderen Ländern untersagt

Der Frau droht nun eine Anklage. Die Einfuhr der Rasse American Staffordshire Terrier ist übrigens in vielen anderen Ländern, wie etwa in Deutschland und Dänemark, untersagt. Auch in einigen Kantonen der Schweiz ist eine Einfuhr und Haltung dieser Hunde untersagt. Die Hunderasse stammt aus den Vereinigten Staaten von Amerika.

Für die Haltung in einigen österreichischen Bundesländern gibt es Auflagen, so aber nicht in Oberösterreich. In Vorarlberg, Wien und Niederösterreich ist dieser Hund auf der Rasseliste gefährlicher Hunderassen angeführt. Für Wien benötigen Besitzer einen Hundeführerschein, für Niederösterreich einen Sachkundenachweis und für Vorarlberg eine Sondergenehmigung des Bürgermeisters. In Oberösterreich könnte theoretisch jeder solch einen Hund halten.

Hund wurde auf "Schärfe" abgerichtet

Laut einer Aussendung des "Verein Pfotenhilfe" wurde der Hund "Elmo" von der Züchterin durch ein "Schutzhundetraining" auf "Schärfe" abgerichtet. Das belegen auch Screenshots, die nach dem Vorfall von der Seite der Hundehalterin hastig gelöscht wurden. Der Verein fordert demnach ein sofortiges Verbot einer "Schutzhundeausbildung", um solche tragischen Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

Das Tier wurde noch am Montagabend eingeschläfert.

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