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In unserem Verlangen nach gesunder Ernährung gehen wir immer neue Trends ein.

Wir ziehen Light- und Zero-Produkten gegenüber normalen Produkten vor, wir verzichten auf Fleisch und tierische Produkte, wir versuchen uns fettarm zu ernähren usw.

Die Qual der Wahl

Eine fettarme Ernährung ist vor allem bei Milchprodukten möglich. In nahezu jedem Supermarkt haben wir die Möglichkeit zwischen der "normalen" Vollmilch und der "fettarmen" Milch unsere Auswahl zu treffen.

Wieso wir überhaupt Milch trinken können

In Deutschland, der Schweiz und Österreich wird so viel Milch, wie in nahezu keinen anderem Land der Welt getrunken. Das wir überhaupt Milch bedenkenlos trinken können, liegt allerdings an einem Gendefekt, der sich in der Zeit des frühen Mittelalters entwickelte. Damals konnte man sich aufgrund Ausfällen in der Ernte nur durch die Milch von Kühen und Ziegen ernähren. Der Gendefekt, der dies ermöglichte,  wurde danach auf die weiteren Generationen weitergegeben und nur dank diesem können wir Milch trinken. Allerdings gibt es viele Menschen, die aufgrund einer Laktoseintoleranz keine Milch vertragen. Das liegt allerdings nur daran, das diese Personen diesen Gendefekt nicht besitzen.

Unterschiede zwischen Vollmilch und Magermilch

Doch was sind nun die Unterschiede zwischen fettarmer Milch und Vollmilch? Die fettarme Milch hat, wie der Name schon sagt, einen geringeren Fettgehalt. Bei der Vollmilch sind es es meist 3,5 oder 4 Prozent Fett. Bei der fettarmen Milch ist der Anteil weniger als halb so hoch. Der Fettgehalt liegt hier zwischen 0,5 und 1,5 Prozent. Demnach hat fettarme Milch auch einen geringen Anteil an Kilokalorien (ca. 2/3 von der Vollmilch), der Eiweiß- und Kohlenhydratanteil ist allerdings nahezu gleich,

Was für die Vollmilch spricht

Nun könnte man annehmen, das bei Vollmilch die Gefahr einer Gewichtszunahme deutlich höher ist, als bei der fettarmen Milch. Doch der scheint trügt, denn wie eine Studie an Kindern 2016 belegte, werden Kinder die Vollmilch trinken sogar weniger oft adipös, als diejenigen die die fettarme Milch zu sich nehmen. Generell sind aber Menschen, die regelmäßig Milch trinken (egal ob Magermilch oder Vollmilch), ein geringeres Risiko für Fettleibigkeit haben. Auch die Gefahr an Diabetes Typ 2 zu erkranken, ist geringer. Einen großen Anteil daran hat das Milchfett, das aufgrund seiner vielen Fettsäuren auch das Risiko für Herzkreislauf-Krankheiten reduziert.

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Das heißt, bei der Auswahl des Milchproduktes können wir bedenkenlos zur Vollmilch greifen.

Ob wir kurz vor einem Wettkampf Milch trinken sollen, erfährst du hier:


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