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Foto (C) Rolf Handke / pixelio.deFettleibigkeit nimmt bei US-Erwachsenen zu - und das trotz Initiativen zur Förderung eines gesunden Lebensstils.

Zu diesem Fazit kommt eine Studie der Centers for Disease Control and Prevention. Die Zahl der Betroffenen war seit den 1980er-Jahren angestiegen und hatte sich um 2004 eingependelt. 2013/2014 war die Fettleibigkeit auf fast 38 Prozent angestiegen. Ein Jahrzehnt zuvor waren es noch rund 32 Prozent. Grundlage der aktuellen Zahlen ist eine landesweite Umfrage unter rund 5.000 Teilnehmern.

Daten fallen signifikant aus

Fettleibigkeit hat bei erwachsenen Frauen stärker zugenommen als bei Männern. Einem Zuwachs von 38 Prozent steht einer von 34,3 Prozent gegenüber. Laut Forschungsleiterin Cynthia Ogden zeigt die aktuelle Studie erstmals seit vielen Jahren, dass die erhöhten Daten bei den Frauen statistisch signifikant ausfallen. Jetzt sei der Wert bei den Frauen wieder höher als bei den Männern.

Laut der Untersuchung sind nicht-hispanische Weiße, nicht-hispanische Schwarze und hispanische Erwachsene sowie Jugendliche stärker betroffen als Weiße. Bei schwarzen Männer und Frauen gibt es in Bezug auf die Fettleibigkeit einen signifikanten Unterschied. Bei den Frauen liegen die Werte bei 57 Prozent im Vergleich zu 38 Prozent bei den Männern.

Viele essen nach wie vor zu fett

Stacey Snelling von der American University nach könnte dieser Anstieg darauf zurückzuführen sein, dass die Kampagnen zu gesunder Ernährung ihre Wirksamkeit verlieren. In den vergangenen zehn Jahren lag der Fokus auf Nahrungsmitteln und Ernährung. Die Menschen nähmen diese Botschaft aber heute wahrscheinlich weniger wahr.

"Unsere erste Reaktion auf diese Epidemie, die Einschränkung von zuckerhaltigen Getränken und frittierten Lebensmitteln, funktioniert nur bis zu einem gewissen Punkt", so Snelling. Der Konsum sei zurückgegangen und auch Fastfood-Ketten böten bereits gesündere Menüs an. Zahlreiche Unternehmen hätten sich viel stärker als in der Vergangenheit mit der Gesundheit ihrer Mitarbeiter beschäftigt. Dennoch habe sich hier viel weniger verändert als etwa an Schulen

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Quelle PTE / Foto (C) Rolf Handke / pixelio.de


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