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Foto (C) Peter Hill / pixelio.deDer traditionelle Tag des Apfels, der heuer am 13. November bereits zum 43. Mal über die Bühne geht, wirft seine Sonn- und Schattenseiten voraus.

"Dank des Fleißes, der guten Ausbildung sowie der hochprofessionellen Arbeit der heimischen Obstproduzenten und des Jahrhundertsommers mit seinen überdurchschnittlich vielen Sonnenstunden konnten wir heuer zwar etwas weniger Äpfel, dafür aber Top-Qualitäten ernten", unterstreicht die Vizepräsidentin der Landwirtschaftskammer Steiermark Maria Pein.

Endlich zeichnet sich nach zwei wirtschaftlich katastrophalen Jahren für die Obstproduzenten ein Silberstreif am Horizont ab. Pein: "Wir hoffen auf eine Trendumkehr bei den Erzeugerpreisen." Die dritte gute Nachricht: Die heimischen Obstproduzenten sind sehr innovativ. Neben Säften, Mosten, Edelbränden ist der Steirer-Cider der Renner des Jahres. Voll im Trend sind spritzige und leichte Moste sowie Cider von rotfleischigen Apfelsorten.

Die heimischen Obstproduzenten leiden massiv unter den Tiefstpreisen, die in der Saison 2013/14 (Ernte 2013) sowie in der Saison 2014/15 (Ernte 2014) deutlich unter den Produktionskosten lagen. "Es gibt vielfach keinen Lohn und die Darlehens-Rückzahlungen können meist nicht mehr getilgt werden", fasst der Obmann der steirischen und österreichischen Erwerbsobstbauern, Rupert Gsöls, die Marktturbulenzen zusammen. Er erwartet, dass die erhöhte Nachfrage nach Verarbeitungsobst und eine nur durchschnittliche gesamteuropäische Apfelernte eine leichte Entspannung der Situation bringen.

Täglicher Apfel fördert die Gesundheit

Ernährungsmediziner Meinrad Lindschinger empfiehlt den täglichen Apfel. "Es ist höchste Zeit, dass wir die Ernährung an die Bedürfnisse des Menschen anpassen und nicht umgekehrt. Äpfel haben beispielsweise eine positive Wirkung auf unser Verdauungssystem, den Cholesterinspiegel, auf Diabetes oder auf Herz-Kreislauf- sowie auf Krebserkrankungen", so der Primarius.

"Der Gesundheitsnutzen liegt im gesamten Apfel, da eine große Mischung aus sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen ineinander wirken. 70% der wertvollen Nährstoffe sind in oder direkt unter der Schale", betont Lindschinger. Und weiter: "Die wertvollen Ballaststoffe der Äpfel zeigen eine große Wirkung", zitiert der Ernährungsmediziner eine Studie: "Nach dem sechswöchigen Konsum von zwei großen Äpfeln pro Tag erhöht sich der Ballaststoffgehalt im Darm um 22%. Und der Apfel ist sehr kalorienarm, er besteht aus rund 85% Wasser und hat nur rund 60 Kilokalorien."

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Wolfgang Mazelle, Leiter der Obstbauabteilung in der Landwirtschaftskammer Steiermark, verweist auf das weltweit relativ eingeschränkte Sortenspektrum bei Tafeläpfeln. "Die Steiermark bietet, entsprechend den naturräumlichen Möglichkeiten, dennoch eine breite Sortenvielfalt - wir produzieren jene Sorten, die in unserem Klima optimal gedeihen und daher europäische Spitzenqualität besitzen. Zu den Hauptsorten zählen unverändert Golden Delicious, Gala, Jonagold und Idared, von den 'alten' Sorten ist noch Kronprinz Rudolf im Sortiment. Daneben gibt es aber eine Reihe von neuen Spezialitäten, die jeden Geschmackswunsch erfüllen. In diesem Zusammenhang sind beispielsweise unter anderem Braeburn, Pinova und Fuji zu nennen. Für die internationale Markteinführung einer neuen Sorte ist die steirische Apfelproduktion zu klein, dies gelingt im Grunde nur in Abstimmung mit den großen Apfelregionen der Welt."

Zahlen und Fakten

Die Steiermark ist Österreichs Obstland Nummer eins. Von der Gesamtobstfläche von 8.107 ha sind 6.197 ha (Österreich: 7.908 ha) mit Apfelkulturen bepflanzt. Rund 77% der heimischen Obstbaufläche liegt in der Steiermark. Die heurige Ernte in dem Bundesland ist mit 177.000 t um rund 5% geringer ausgefallen als im Vorjahr (188.000 t). Herr und Frau Österreicher essen rund 20 kg Äpfel pro Jahr.

Foto (C) Peter Hill / pixelio.de


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