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Sehr schlechte Nachrichten für alle Verfechter der Low-Carb Ernährung.

Denn eine großflächige Studie stellte einen Zusammenhang zwischen der Ernährung mit wenigen Kohlenhydraten (also Low-Carb) und einer erhöhten Mortalität (Sterblichkeit) fest.

Krebs und Schlaganfall

Das Studienergebnis veröffentlichte kürzlich der renommierte polnische Wissenschaftler Professor Dr. Maciej Banach. Das die Studie keineswegs missachtet werden soll, beweist alleine die sehr hohe Anzahl an Probanden. Denn ausgewertet wurden die Daten von fast 25.000 Menschen zwischen 1999 und 2010. Banach fasste das Ergebnis wie folgt zusammen: Low Carb Ernährung erhöhe das Risiko vorzeitig zu sterben. Unter anderem führt eine kohlenhydratarme Ernährung zu einer höheren Gefahr an Krebs zu erkranken. Zudem steigt das kardiovaskuläre Risiko, wie etwa das eines Schlaganfalles.

Low-Carb aber nicht grundsätzlich schlecht

Ziel der Studie war es, einen Zusammenhang zwischen diversen Ernährungsformen und gesundheitlichen Risiken zu erforschen. Das Ergebnis: Innerhalb eines Zeitraumes von sechseinhalb Jahren war die Sterblichkeit bei Menschen mit sehr niedrigem Kohlenhydratkonsum um 32 Prozent höher als bei Personen, die viele Kohlenhydrate zu sich nahmen. Das Herzinfarktrisiko stieg sogar um 51 Prozent, die Gefahr an Krebs zu erkranken, immerhin um 35 Prozent.

Banach sieht einer Low-Carb Ernährung aber nicht grundsätzlich negativ entgegen. So lange man sie kurzfristig einsetzt, kann sie durchaus nützlich sein, um etwa den Blutdruck zu verringern. Langfristig sollte Low Carb aber strikt vermieden werden. Wieso eine kohlenhydratarme Ernährung die Sterblichkeit so stark erhöht, sei ein Ziel zukünftiger Forschungen. Zu den wahrscheinlichsten Gründen zählen aber zu wenige Ballaststoffe und ein zu hoher Anteil tierischer Proteine und Cholesterin.

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