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Foto (C) HerstellerPowergels werden im Wettkampf - besonders im Marathon - gerne von Freizeitsportlern eingesetzt.

Sie bieten den Vorteil gegenüber Riegel oder Banenen das sie für sehr kurze Zeit im Magen-Darm-Trakt verweilen und somit schneller Energie liefern. Die Verträglichkeit sollte aber trotzdem unbedingt im Training getestet werden (ein hoher Fruchtzuckeranteil kann vor allem für Läufer mit Fruktose-Intoleranz heikel werden).

Differenzieren kann man die Gels anhand deren Kohlenhydratmischungen. Bei kurzkettigen Kohlenhydraten (Glukose, Fruktose, Saccharose) steht Energie schnell, aber kurz zur Verfügung (Beispiel: Sponser Liquid Energy BCAA). Bei mittelkettigen Zuckern (Maltodextrin) hält die Energie länger an, da für eine gleichmäßige Aufnahme von Glukose ins Blut gesorgt wird. Pro Gel soll ca. ein Viertel Liter Wasser getrunken werden, damit die Glukose schneller ins Blut gelangt.

Mengenweise Gels in sich hineinzuschütten bringt allerdings nichts, da der Körper nur begrenzt Glukose in einem Zeitraum aufnehmen kann. Mehr als zwei bis drei Gels pro Stunde haben somit keinen Sinn. Viele Gels enthalten auch Natrium, damit Muskelkrämpfen - kein seltenes Phänomen am Ende eines Marathons - vorgebeugt werden kann. Empfohlen ist eine Aufnahme von ca. 0,5 Gramm Natrium pro Stunde während sportlicher Aktivität.

Sportgels lassen sich übrigens auch gut selbst mixen. Dabei empfiehlt sich ein Verhältnis zwischenkurzkettigen und mittelkettigen Kohlenhydraten von 1:2 und ein Fruchtzucker von 50 Gramm.

Foto ©Hersteller

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