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Völlig absurd - Forscher empfehlen der Welt-Anti-Doping-Agentur das Lebensmittel Spinat auf die Dopingliste zu setzen.

Wie kam es dazu? Die Wissenschaftler untersuchten bei Probanden innerhalb eines zehnwöchigen Zeitraums den Kraftzuwachs.

Erheblicher Kraftzuwachs

In diesen zehn Wochen absolvierten alle Teilnehmer das gleiche Krafttraining. Einem Teil der Gruppe wurde allerdings die Substanz Ecdysteron verabreicht, die sich in der Pflanze des Spinats befindet. Das Ergebnis: Der Kraftzuwachs in der "Spinat-Gruppe" war gegenüber der Vergleichsgruppe drei Mal so hoch.

Entwarnung

Demnach gaben die Forscher bei der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA die Empfehlung ab, Ecdysteron zukünftig auf die Dopingliste zu setzen. Allerdings ist es höchst unwahrscheinlich, das Spinat tatsächlich auf die Dopingliste kommt. Denn Im Spinat ist so wenig Ecdysteron enthalten, das man täglich sechs Kilogramm Spinat essen müsste, um auf denselben Kraftzuwachs zu kommen, wie bei den Probanden aus der Studie. Eine weitere Studie im Jahr 2018 konnte zudem durch Ecdysteron keine anabole Wirkung nachweisen.

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