Das große Laufbuch der Trainingspläne

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In meinem Marco-Polo-Reiseführer von 1996 hat Florenz noch 402.000 Einwohner, aktuell sollen es gut 20.000 weniger sein.

Aber ich bin mir sicher, dass es dennoch nur so wimmeln wird im unvergleichlichen Zentrum dieser so unvergleichlichen Stadt am Arno. Nicht nur wegen des heuer 35. Marathons hier.

Italien, sonniger Süden. Alles Gerüchte, Sonne haben wir in 10km Höhe, nicht am Boden. Schon vor der Landung am Flughafen Amerigo Vespucci sieht man, dass es regnet. Zum Glück ist es mit 12°C nicht kalt für Ende November. In die Innenstadt teilen wir uns ein Taxi mit Angel Lopez den wir schon vom Chicago-Marathon kennen. Das „il guelfo bianco“ liegt äußerst günstig zum Dom, also zu Start und Ziel. Nach der so einprägsamen Kleiderbeutelausgabe in Porto bei Starkregen und Wind im Freien wo man sich den Tod holen konnte kann man ein Hotel in dieser Lage gar nicht hoch genug bewerten. Danke Robert für die Empfehlung!

Ich bin zum dritten Mal in dieser prachtvollen Stadt. Unfassbar, was hier bereits vor 600 Jahren gebaut worden ist. Giotto ist keine Süßspeise, Giotto war im 14. Jahrhundert u. a. leitender Baumeister am Dom von Florenz. Der Maler und Baumeister gilt als der Wegbereiter der Renaissance, ein Vorbild Michelangelos. Der Campanile neben dem Dom ist nach ihm benannt.

Beim Sightseeing kommen wir drauf, vor den Museen und Sehenswürdigkeiten stehen unzählige Menschen Schlange und wollen rein. Gut, dass viele Prachtbauten schon von außen beeindruckend sind, ganz ohne Wartezeit und Eintrittskarte.

Bezüglich Shopping: Jede Nobelmarke ist hier vertreten. Bei Chanel sehen wir eine eher unscheinbare Handtasche, man will doch tatsächlich EURO 4.400,- dafür. Naja, wer‘s braucht!

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Interessante Aussteller finden wir auf der Marathonexpo und Durst und Hunger leiden muss man dort auch nicht. Wir treffen wieder einmal die Ruth vom Salzburg-Marathon.  Mit der Startnummer bekommt man ein rotes Funktionsshirt, Langarm. In Folge gibt es eine eigene Stelle, wo man das Shirt anprobieren kann und es, wenn notwendig, sofort umgetauscht wird. Das geht völlig unbürokratisch. Da könnten sich viele Veranstalter ein Beispiel nehmen.

Da es am Weg zurück zum Hotel gerade nicht regnet gehen wir den Arno entlang, immer mit Blick auf die Ponte Vecchio. Am Sonntag werde ich zwischen km18 und km19 dort drüber laufen. Auch am Samstag regnet es immer wieder einmal. Die Stadt zu erkunden und die eine oder andere Kirche oder einen Palazzo von innen, das geht ohne dass man völlig durchnässt wird.

Natürlich scheint am Sonntag nicht die Sonne wie noch am Freitag angekündigt. Daher bleibt meine Kamera im Hotel. Schade, ich hatte mich schon auf die Fotomotive gefreut und wollte völlig ohne Zeitdruck eine Fotosafari laufen. Bis vorgestern war ich krank, also bloß nichts übertreiben. Alle 5km gibt es Versorgungsposten, zu weit auseinander für mich. Ein Flasche Gatorade mit weitem Hals wird mir Durststrecken vermeiden helfen.

Die Startaufstellung zieht sich, ich bin im grünen Bereich und habe 300m bis zur Startlinie und da bin ich längst noch nicht ganz hinten. Bis zum Palazzo Vecchio (1314) zurück, das ist der mit der berühmten Davidstatue davor, reicht das Starterfeld. Weithin sichtbar ist der 94m hohe Arnolfo-Turm.

Als es um halb 9 vorne losgeht tut sich hier auf Höhe der Via dei Lamberti noch nichts.

Stimmt nicht, etwa 20 Läufer eines italienischen Laufvereins johlen sich in Stimmung.

7min lang marschieren wir die enge Via dei Calzaiuoli entlang. Mein Garmin sucht vergeblich nach einem Satelliten, anderen geht es genauso. Kaum im Rennen laufe ich an unserem Hotel vorbei und somit Evi vor die Kamera die von da oben einen ganz ausgezeichneten Überblick genießt. Dann springt auch endlich mein Garmin an, zwei oder drei Minuten fehlen mir. Quer über die Piazza San Marco und weiter nach Norden. Als ich rechts in die Viale Giacomo Matteotti einbiege, da ist es nun breiter, läuft in Gegenrichtung gerade der 3-Std-Ballon. Wir belaufen einen Kreisverkehr (Piazzale Donatello), darin – etwas erhöht – liegt der Friedhof der Engländer. Ist schon ein komischer Kreisverkehr.

Zurück steigt es leicht an, sodass mir mein Opferpullover bald zu warm wird. Bei km2 laufe ich links ran um den Pulli auszuziehen ohne meine Startnr. abzustreifen. Ich entsorge ihn. Da überholt mich Börni. Ich kenne zwar sehr viele Starter heute, aber in dem Startgetümmel einen guten Bekannten zu treffen überrascht mich. An der Fortezza da Basso laufen wir durch eine Unterführung. Auf der Straße liegt eine rote Startnummer, samt Chip. Auweh! Da muss sich sicher jemand sehr ärgern.

Obwohl wir erst bei km4 sind, haben schon einige das Rennen aufgegeben. Rechts weg in die Via del Ponte alle Mosse, wo wir bei km5 erstmals versorgt werden. Es wird wieder enger. Weiter stadtauswärts, Spitzkehre bei km7. Eine Band auf einem Sattelauflieger singt uns „Don‘t stop me now“ von Queen vor.

Bis hierher war mein Marathon eine Quälerei, ab jetzt fühle ich mich sogar wohl.

Bei der Schwammstelle km7,5 läuft in Gegenrichtung gerade die schnellste Dame ihrem Führungsauto hinterher, sie ist schon bei km15.

Wozu man bei Regen eine Schwammstelle braucht werde ich nie verstehen. Bei Hitze sehe ich es ja ein, aber jetzt bei Regen und etwa 12°C?  Da fehlt mir echt der Zugang.

Egal, wir laufen nun ein paar km im Parco delle Cascine. Der gehörte früher den Medici, aber was nicht in Florenz? Der Park beherbergt u.a. eine Trabrennbahn. Fast ein bisschen wie der Prater in Wien, nur nicht ganz so groß.

Ab km8 regnet es richtig stark, bei km9 sind wir am westlichsten Punkt der Strecke, in weitem Linksbogen drehen wir um und laufen stadteinwärts, rechts von uns der Arno. Kontrolle bei km10, weitere 2km geradeaus, dann lässt der Regen nach und wir laufen in dem Park noch einmal in Gegenrichtung.

Ich warte gespannt auf km13. Dem Davide Astori soll gedacht werden, Verteidiger von AC Fiorentina und Fußball-Nationalspieler. Der ist heuer im März völlig überraschend nur 31jährig im Hotelzimmer von Udine gestorben. 13 war seine Rückennummer. Doch die km13-Markierung entgeht mir völlig, auch die angekündigten Poster und alles in lila, der Vereinsfarbe von AC Fiorentina, kann ich nicht erkennen.

Ab km14 laufen wir wieder stadteinwärts, leider hängt die Strecke rechts weg und mein Problem mit dem linken Fuß beginnt sich bemerkbar zu machen. Der Regen war bis vorhin störend, nun nicht mehr. Es regnet halt ein bisschen, nur wenig Wind, es lässt sich aushalten.

Auf der Ponte della Vittoria überqueren wir erstmals den Arno, km16. Am Ufer entlang geradeaus bis zur Ponte Trinita (16. Jhdt). Da drauf haben wir gestern den Harald Fenzl mit Freunden getroffen wie sie Erinnerungsfotos mit der Ponte Vecchio im Hintergrund geschossen haben.

Wir laufen durch eine enge Gasse (Borgo S. Jacopo) und kommen beim Brückenkopf der berühmten Ponte Vecchio wieder raus. 3 Stockwerke hoch verbaut reiht sich ein Juwelierladen an den anderen. Ob der Marathon schlecht ist fürs Geschäft? Oben drauf noch ein Verbindungsgang in welchem die Medici von ihren Büros (Uffizien) zum Palazzo Pitti gelangen konnten, ohne sich unters Volk mischen zu müssen. Ende der Ponte Vecchio am rechten Flussufer, wir biegen rechts ab. Achtung, es geht bergab, nasses Altstadtpflaster das nach außen weghängt und eng ist es auch. Also langsam.

Links kurz ein Blick in den Hof der Galleria degli Uffizi. Mit der Besichtigung dieses Museums und dem Anstellen vorher ist gleich einmal ein Tag verbraucht, zumindest ein halber.

Nach einem km wechseln wir erneut die Flussseite und haben von der Ponte alle Grazie einen klassen Blick auf die Alte Brücke und die Uffizien.

Labe bei km20, ich fülle meine Flasche auf, etwas warmer Tee kann nicht schaden, damit spüle ich das PowerGel runter.

Kurz vor Halbmarathon zum vierten und letzten Mal über den Fluss und stadteinwärts, die Ponte Vecchio schon wieder im Blick.

Halbmarathon habe ich nach 2h08, damit bin ich heute sehr zufrieden. So richtig schlecht kann das heute nicht mehr werden für mich.

Prachtvoll ist wenig später die Kirche Santa Croce. Die Fassade in selbem Stil wie die vom Dom, nur nicht so groß ist sie. Innen angeblich noch schöner.

Das raue Pflaster in der gut 500m langen Via Ghibellina verlangt meine volle Konzentration. Auf jeden Schritt achte ich. Neben mir könnte der Schiefe Turm von Pisa aus dem Boden wachsen, ich wurde es nicht bemerken.

Dann wird es, sagen wir, italienisch. Die nächsten km sind nicht typisch für Florenz. Die könnten in so ziemlich jeder Stadt Norditaliens sein. Große Labe bei km25, ich tanke auf und nehme sogar ein Stück Kuchen zu mir. Hier ist gerade die Gruppe jener Läufer die es behinderten Personen im Rollstuhl ermöglichen, einen Marathon zu erleben. Etwa 60 Personen sind es insgesamt, teilweise verkleidet und mit bunten Perücken.

Kurz darauf die Wende am östlichsten Streckenpunkt.

Gegenüber dem Bahnhof Firenze Campo di Marte sind vor der Snack Bar Moka Arra zwei riesige Lautsprecher aufgebaut (km28). Von der Beschallung hat der halbe Stadtteil was.

Bei km29 treffe ich auf den noch nicht ganz fitten Gerhard Wally. Unrasiert und fern der Heimat, haben wir früher gesagt. Er sagt mir, dass Helene auf sub 4h30 unterwegs wäre.

Das bringt mich auf eine Idee. Das könnte ich auch anpeilen.

Wir laufen einmal mehr über die Eisenbahn zum Stadio Comunale. Daft Punk wiederholt endlos „around the world, around the world“. Ich will mit meinem zweiten PowerGel noch ein bisschen warten. Dann bei km30 kommt die beste Labestelle. Helfer teilen Enervit-SportGel mit Koffein aus. Das ist ziemlich so gut wie Coca Cola. Das bringt mir echt was in Bezug auf Tempo.

Ich laufe erst einmal um das Stadion von AC Fiorentina, da und dort muss man ein paar allzu großen Pfützen ausweichen. Der Chor hat Glück, er steht unterm Dach. Es geht weiter, ins Leichtathletikstadion daneben.

Dort dürfen wir eine 3/4-Runde auf der Laufbahn im Uhrzeigersinn laufen. Die Tartanbahn ist zum Laufen natürlich ganz angenehm. Leider sind es nur 300m. Raus, wieder um das Stadion, diesmal in etwas weiterem Bogen in Gegenrichtung. Ha, da ist der Bernhard Keiler wieder!

Km34, vor uns türmt sich die Straße auf. Man läuft fast wie gegen eine Mauer. Tatsächlich sind es nur ein paar Höhenmeter über die Eisenbahn aber die sind sehr, sehr steil. Einem Engländer neben mir in orangem Shirt fällt dazu mehrmals ein Wort ein das mit F beginnt, mit CK endet und nur einen Vokal aufweist.

Meine Zwischenzeit in Hinblick auf sub 4h30 sieht gut aus. Ich dürfte ab nun 1min / km langsamer werden und es immer noch hinbekommen. Das gefällt mir.

Bei km35 treffe ich auf Evi. Meine Frau hätte sogar trockene Kleidung für mich. Danke, es geht so ganz gut. Vorhin waren die Judith Strack und die Helene Macher schon hier, erfahre ich von ihr.

Die Szenerie wird bald innerstädtisch. Dann ein Stück mit ganz frischem Asphalt. Den kann ich noch genießen bevor das Altstadtpflaster kommt. Wir umrunden beinahe den Mercato di Sant‘ Ambrogio - heute geschlossen - und biegen in die Via Pietrapiana ein. Links die Loggia del Pesce (Fischmarkt), man kommt mit dem Schauen kaum nach.

Weiter die Via Pietrapiana, in der Via dell‘ Oriuolo sieht man schon den Campanile Giotto und ein Stück von Brunelleschis Dom-Kuppel, auf dem Domplatz biegen wir rechts ab. Der Gegenverkehr hat etwa 1km Vorsprung, weiter durch enge Gassen zur Piazza San Marco. Da waren wir heute früh schon einmal. Die Schwammstation dort brauche ich auch diesmal nicht, links, ich laufe die Via Cavour runter, wieder am Hotel „il guelfo bianco“ vorbei und komme abermals zum Dom.

Da links rum, der Gegenverkehr hier liegt etwa 1km zurück, und rein in die enge Via Proconsolo. Ab jetzt sind die Streckenposten gefordert, denn der Marathon quert nun mehrmals die Haupttouristenrouten, beispielsweise jene von der Ponte Vecchio zum Palazzo Vecchio. Obwohl Sonntag ist haben die Geschäfte offen und schon ohne Marathon herrscht hier ein Gedränge. Für uns Läufer ist die Stimmung dadurch unheimlich dicht, eine richtig geile Sache. Fast wie in Köln, zum Gänsehaut kriegen!

Da ich mit meiner Zeit jetzt schon happy bin muss ich nicht hetzen sondern kann es genießen. Wir laufen an Juweliergeschäften vorbei und an Restaurants.

Der Platz vor der Santa-Trinita-Kirche trägt schon Weihnachtsschmuck, wie vielfach schon in der Stadt. Beleuchtet ist aber noch nicht ein jeder. Dann ein Stück auf der Lungarna Corsini am rechten Arnoufer entlang, km40.

Tatsächlich werden wir auf der Lungarno Amerigo Vespucci noch einmal verköstigt bevor es, zwei Mal rechts, wieder ins Getümmel geht. Amerigo Vespucci, ca. 1454 in Florenz geboren, bereiste die Küste Südamerikas und kam zur Erkenntnis, dass das nicht Indien sein könne sondern ein neuer Kontinent sein müsse. Nach ihm ist Amerika benannt. 

Ab hier macht das Pflaster meiner Beinmuskulatur zu schaffen, mein Laufen sieht jetzt sicher nicht mehr sehr geschmeidig aus.

Auf der engen Via Montebello laufen wir direkt auf das Westin Excelsior am Ognissanti-

Platz zu. In der dortigen Allerheiligen-Kirche sind alle Vespuccis bestattet. Nur Amerigo nicht, denn seine Überreste sind in Sevilla. Übrigens ein sehr empfehlenswerter Marathonort im Februar, dieses Sevilla!

Vom Platz des Komödiendichters Carlo Goldoni laufen wir zum Palazzo Strozzi, ein Museum wo man sich gestern nicht anstellen musste. Von dort zum schon bekannten Santa-Trinita-Platz in die Via delle Terme. Weit kann es nicht mehr sein. Ein kurzes Stück auf der Via Por Santa Maria, rechts rum und ich sehe den berühmten David vor mir.

Bis hierher ging heute früh die Startaufstellung. Nur noch wenige 100m bis ins Ziel.

Die Via dei Calzaiuoli rauf, vorbei an der Orsanmichele-Kirche und vielen Geschäften.

Für uns Läufer hat man eine eigene Spur errichtet und die tonnenschweren Blumentöpfe beseitigt. Morgen Montag werden sie wieder da sein.

Spät erst sieht man den Dom, den Campanile Giotto und das prunkvolle, achteckige Baptisterium San Giovanni. Dieses Ensemble bietet den vielen Fotografen hier die dem Regenwetter trotzen einen prachtvollen Hintergrund für schöne Zielfotos.

Ich genieße den Zieleinlauf neben der prächtigen Taufkapelle in vollen Zügen, es wird immerhin meine drittbeste Zeit heuer.

Noch bevor man die Medaille bekommt werden die Chips eingesammelt, dann bekommt man eine Folie, damit man nicht so schnell auskühlt. Wasser, Kekse, Tee, Müsliriegel, Obst, es ist alles da was man braucht. Da es immer noch regnet halte ich mich am Platz der Republik nicht länger auf als notwendig – die heiße Dusche ist nicht weit.

Was ich mitbekommen habe sind heute sehr viele Läufer und Läuferinnen sehr zufrieden mit ihrer Zeit.

Hoch her geht es am späten Nachmittag im Zentralmarkt wo ein Restaurant ins nächste übergeht. Noch so ein guter Tipp von Robert!

Wir treffen zufällig Harald mit seinen Freunden und wenig später wie vereinbart den sehr marathonerfahrenen Raymond. Wir kennen uns vom Bratislava-Marathon 2011, da haben wir uns kurz nach der Halbmarathondistanz gegenseitig geknipst, seitdem sind wir in Kontakt.

Als Evi und ich Montag nachmittags zum Flughafen fahren, haben wir noch immer keine Sonne gesehen. Soviel zum sonnigen Süden!

Montag nachts landet die letzte Lufthansamaschine in Schwechat, 5 Stunden delay!

Leistungen Firenze Marathon

EURO 64,55 Startgeld  

Shirt inklusive, Finisher-Medaille

tadellose Versorgung, klasse Strecke, nur ein paar Unter-/Überführungen, sonst flach,

v.a. Asphalt, ca. 5km Straßenpflaster und 300m Laufbahn im Stadion

Live-Musik an der Strecke

Ergebnisse Firenze Marathon

  1. Gelchu Abdel Ali          ETH    2h11:32  
  2. Boufars Hicham          MAR   2h12:16
  3. Kirwa Gilbert Kipruto KEN 2h13:07   
  1. Salpeter Lonah Chemtai ISR 2h24:17
  2. Chepkwony Caroline KEN 2h30:44
  3. Mukandanga Clementine RWA   2h30:59                                                                                              

 7.606 Marathonfinisher  (1.586w + 6.020m)

Firenze Marathon 46 1543563370

Firenze Marathon 31 1543563370Firenze Marathon 79 1543563371Firenze Marathon 99 1543563371Firenze Marathon 48 1543563371Firenze Marathon 43 1543563372Firenze Marathon 70 1543563372Firenze Marathon 22 1543563373Firenze Marathon 62 1543563373Firenze Marathon 45 1543563373Firenze Marathon 33 1543563374Firenze Marathon 80 1543563374Firenze Marathon 30 1543563374Firenze Marathon 33 1543563377Firenze Marathon 90 1543563377Firenze Marathon 4 1543563377Firenze Marathon 70 1543563377Firenze Marathon 10 1543563378

Fotos (c) Herbert Orlinger


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