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Immer wieder kommt es bei Laufveranstaltungen vor, das aufgrund unzureichender Streckenmarkierungen, unaufsichtiger Streckenposten oder auch einfach unzureichender Konzentration der Läufer, die Teilnehmer vom Weg abkommen.

Meist wird dieser Fehler schnell bemerkt und nach ein paar Metern Umweg ist man wieder auf dem richtigen Kurs. Doch richtig bitter lief es für de Niederösterreicher Alexander Bichl.

Auf der Strecke einer anderen Veranstaltung gelaufen

Der ambitionierte Läufer lag bei einem 5,7 Kilometer langen Crosslauf in Großengersdorf (Weinviertel) auf Position 3. Die führenden zwei Läufer waren außer Sichtweite und auch hinter ihm war weit und breit niemand. So kam es, das er bei einer Kreuzung, die er bereits zwei Mal passiert hatte, falsch abbog. Da der Läufer auch ohne Uhr unterwegs war, bemerkte er erst viel zu spät sein Missgeschick. Zudem befand er sich mittlerweile auf der Strecke des Crosslaufes in Pillichsdorf, der vor wenigen Wochen ausgetragen wurde und deren Markierungen noch zu sehen waren. Daher lief Bichl weiterhin in die falsche Richtung, in der Annahme er sei aufgrund der vorhandenen Markierungen am richtigen Kurs.

Das Weinviertel kennengelernt

Erst über einen Umweg durch Bockfließ erreichte er nach knapp zwei Stunden und über 20 Laufkilometern das Ziel in Großengersdorf. In der Zwischenzeit hatten sogar die Organisatoren mit dem Auto nach dem Läufer gesucht. Alexander Bichl nahm es aber gelassen: „Ich habe einen schönen Naturlauf gemacht und das Weinviertel besser kennengelernt," so sein Statement gegenüber der NÖN.

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