Was sich Strava in den letzten Jahren leistet, hat mit einer offenen Sport-Community nicht mehr viel zu tun.
Die Plattform, die einst als soziales Netzwerk für Sportler startete, entwickelt sich zunehmend zu einem kontrollierenden, kommerziell getriebenen Zensur-Apparat. Und ich spreche hier nicht über Kleinigkeiten, sondern über gezielte Manipulation von Inhalten – auch von meinen eigenen.
HDsports als Segment-Ersteller? Strava löscht den Namen kommentarlos
Ich habe in den letzten Jahren zahlreiche Strava-Segmente erstellt – als aktiver Läufer und als Betreiber von HDsports, einer unabhängigen Laufsport-Plattform. In einigen dieser Segmente habe ich – völlig legitim – den Namen HDsports integriert. Warum? Weil ich als Ersteller die Urheberschaft kennzeichnen wollte, wie es tausende andere auch tun.
Doch Strava löscht den Namen HDsports konsequent aus den Segmenten. Ohne Begründung. Ohne Hinweis. Offensichtlich passt es dem Konzern nicht, wenn unabhängige Plattformen Sichtbarkeit bekommen – es sei denn, sie bezahlen für Werbung.
Links? Auch die sind unerwünscht
Früher konnte man auf Strava in Beiträgen externe Links einfügen – etwa zu einem Blogartikel oder zu Ergebnissen eines Rennens. Das ist heute nicht mehr möglich oder nur noch eingeschränkt. Was bleibt, ist ein System, das jeden externen Einfluss rigoros ausblendet. Offenbar duldet Strava nur noch Inhalte, die entweder intern verwertet werden können oder aus kommerzieller Sicht "sicher" sind.
Wichtiger Hinweis: Dieses Buch macht dich zum besseren Läufer

Zensur durch Kommerz – eine schmutzige Strategie
Was Strava hier betreibt, ist nichts anderes als gezielte Zensur – gesteuert von monetären Interessen. Wer keine Anzeigen schaltet, wird unsichtbar gemacht. Wer unabhängig berichtet oder seine eigene Plattform nennt, wird gelöscht. Das ist nicht nur respektlos gegenüber den Content-Erstellern, es ist eine klare Missachtung der Community, die Strava überhaupt erst groß gemacht hat.
Wir schweigen nicht – wir dokumentieren
Ich werde diese Vorgehensweise nicht akzeptieren. Auf HDsports werden wir künftig regelmäßig über Stravas Zensurmechanismen berichten. Mit Beispielen. Mit Screenshots. Mit Fakten. Die Community hat ein Recht darauf zu wissen, wie hier Inhalte manipuliert und Meinungen unterdrückt werden.
Strava steht längst nicht mehr für Sport, sondern für Kontrolle, Kommerz und Konzernwillkür. Wer seine Nutzer so behandelt, sollte sich nicht wundern, wenn diese das Vertrauen verlieren – dauerhaft.
Und als wäre das alles nicht genug, hat Strava in den letzten Jahren auch die Preise für kostenpflichtige Abos massiv erhöht – ohne echten Mehrwert (die meisten neuen Statistiken sind meiner Meinung nur unnötiger Zeitvertreib). Gleichzeitig werden kostenlose Accounts immer weiter beschnitten, offenbar mit dem klaren Ziel, Nutzer unter Druck zu setzen, doch endlich zu zahlen. Eine Taktik, die mit Fairness und Community nichts mehr zu tun hat.
Du hast ähnliche Erfahrungen gemacht? Dann kommentiere unterhalb des Artikels – wir geben dir eine Stimme.
Kommentar schreiben