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Zell Triathlon (C) Expa / IRONMANÖsterreichs Top-Triathleten fiebern dem seit Monaten ausverkauften IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun entgegen und die organisatorischen Vorbereiten laufen auf Hochtouren.

Die Profis sind sich einig: Die schnelle Strecke zwischen See und Zeller Grasberge verspricht einen harten Kampf um den obersten Platz am Podium. Mit dem zweifachen Sieger der Österreich Radrundfahrt Gerrit Glomser (AUT) und dem ehemaligen Schwimmeuropameister Jan Wolfgarten (GER) stehen beim IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun auch zwei Sportgrößen am Start, die neu im Triathlon-Fach sind.

Bei der Österreich-Radrundfahrt 2008 krönte sich der gebürtige Salzburger Gerrit Glomser nach einem sensationellen Aufstieg auf den Großglockner zum „Glocknerkönig“. 2002 und 2003 gewann er die Österreich-Radrundfahrt und ist bis dato der einzige österreichische Radsportler, der bei WM und EM eine Bronzemedaille erringen konnte. Nach seiner großartigen Karriere konzentriert er sich nun mehr auf seine Hobby's – eines davon ist Triathlon. Deshalb wird auch er aktiv dabei sein, wenn der IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun ausverkauft in die zweite Runde geht. Sein Ziel ist die Qualifikation der IRONMAN 70.3 World Championship 2014 in Mont-Tremblant (CAN). „Ich möchte meine ehemalige Gastfamilie aus Colorado besuchen, bei denen ich 1991/1992 während eines Schüleraustausches war, deshalb bin ich bis in die Haarspitzen motiviert“, so Glomser.

Zu seiner aktiven Zeit galt Jan Wolfgarten als einer der schnellsten Männer Europas im Wasser. Insgesamt konnte der gebürtige Hesse fünf Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften erobern. Seinen größten Erfolg feierte Wolfgarten bei den Kurzbahn- Europameisterschaften 2009 in Istanbul, wo er mit einer Fabelzeit von 14:20:44 Minuten über die 1500 Meter Kraul Europameister wurde. Jetzt sucht er eine neue Herausforderung: Aus diesem Grund hat sich Jan Wolfgarten für den Start beim 2. IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun entschieden, Kampfansage inklusive: „Mein erstes Ziel ist naturgemäß eine schnelle Schwimmzeit. Das zweite Ziel ist, dass ich unter fünf Stunden ins Ziel komme."

Ein weiterer beachtenswerter Athlet: Der leidenschaftliche Läufer Bernhard Schacke wird mit seinen 76 Jahren der älteste Teilnehmer beim IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun sein. Schacke, der seine Liebe zum Triathlon sehr spät entdeckt hat, bestritt seinen ersten IRONMAN vor genau fünf Jahren in seiner Heimatstadt Frankfurt. Aber weshalb macht ein 70-jähriger einen IRONMAN? "Wer einen Marathon schafft, der kann auch einen IRONMAN bewältigen." Der Jüngste im Teilnehmerfeld hat gerade das Mindestalter von 18 Jahren erreicht. Inspiriert von den Triathlon-Legenden Rasmus Henning und Torbjørn Sindballe begann Patrick Wolfsjäger, der selber acht Jahre in Dänemark lebte, 2006 mit dem Triathlon Sport. Vom IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun verspricht er sich vor allem Spaß zu haben.

Der beste Blick für Zuseher
Den besten Blick auf die schwimmenden Athleten garantiert die Promenade entlang vom Musikpavillon bis zum Strandbad Seespitz Schüttdorf in Zell am See. Die nahegelegene Brucker Bundesstraße in Zell am See wird in der Zeit von 11:05 Uhr bis 15:15 Uhr von den Radfahrern eingenommen. Wer sich vor dem Ferry Porsche Congress Center platziert, kann auch immer wieder einen Blick auf die IRONMAN-Sportmesse "Expo" werfen. Die ersten Läufer starten gegen 11:30 Uhr in die letzte der drei Disziplinen. Am Stadtplatz oder der Unterführung Eingang Prielaupromenade kann man bis 16 Uhr die 1800 IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun-Athleten auf ihrem Halbmarathon anfeuern. Mit dem Event Wochenende des IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun öffnet auch die Sportmesse zum zweiten Mal ihre Türen. Ab Freitag, den 30. August, heißt es also auf dem Areal des Ferry Porsche Congress Centers in Zell am See wieder genießen und shoppen. 20 Aussteller sind vor Ort.

Schnell und problemlos zu den besten Plätzen – der IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun-Shuttle
Am Renntag, dem 1.September, stehen allen IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun-Zusehern verschiedene gratis Shuttle-Services zur Verfügung. Zwischen 8 und 19 Uhr fährt die Pinzgaubahn im 15-Minuten-Takt von Fürth bis Zell am See und im 30-Minuten-Takt von Niedernsill nach Fürth. Die Postbus AG stellt ebenfalls einen kostenfreien Shuttle-Service zur Verfügung. In der Zeit von 8:00 Uhr bis 19:00 Uhr werden Interessierte vom AGM Parkplatz bei Unterreit zum Parkplatz Areit geführt. Des Weiteren gibt es auch die Möglichkeit sich vom Pakplatz Maximarkt in Bruck zum Parkplatz Areit bringen zu lassen. Die Pinzgaubahn kann am Renntag ganztägig vom Areit-Parkplatz ins Zentrum oder nach Niedernsill genutzt werden.

Zahlen – Daten – Fakten
61 Nationen gehen in Zell am See-Kaprun an den Start, 18 Nationen mehr als bei der Premiere im Vorjahr. Teilnehmer aus 31 von 47 europäischen Staaten starten in Zell am See-Kaprun. Die weiteste Anreise haben auch in diesem Jahr die vier Athleten aus Neuseeland mit 18.443 Kilometern, knapp gefolgt von einem Athleten aus Fidschi, der eine 2.000 Kilometer „kürzere“ Reise vor sich hat. Insgesamt legen alle 1.800 startenden Athleten eine Renndistanz von 203.400 Kilometern zurück. Dies entspricht fünf Erdumrundungen. Alle Athleten schwimmen gemeinsam 3420 Kilometer. Der Längste Fluss der Europas, die Wolga (RUS), ist nur knapp 100 Kilometer länger.


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