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Peter Herzog hätte bei einem 10-Kilometer-Straßenlauf in Berlin beinahe einen neuen Österreichischen Rekord aufgestellt.

Der Salzburg trat zum Berlin 10k Invitational an - einem Einladungsrennen für Eliteläufer. Nur zwei Sekunden fehlten dem amtierenden Marathon-Rekordhalter auf einen weiteren Österreichischen Rekord.

Noch hält der Rekord von Günther Weidlinger

Peter Herzog lief mit einer Zeit von 28:12 Minuten bis auf zwei Sekunden an die Rekordleistung von Günther Weidlinger heran. Der Oberösterreicher hält seit 2008 den nationalen Rekord, als er damals beim Great Manchester Run eine Zeit von 28:10 Minuten über die 10 Kilometer lief.

Peter Herzog positiv überrascht

Für Herzog war es der erste Wettkampf nach seinem Marathon-Rekord am 4. Oktober 2020 in London. Seine persönliche Bestzeit pulverisierte er um satte 51 Sekunden. Damals lief er im Jahr 2018 mit 29:03 Minuten Salzburger Landesrekord. „Ich bin mit einem gedämpften Selbstvertrauen nach Berlin gefahren, weil meine Trainings zuletzt nicht das Niveau hatten, wie ich mir gewünscht hätte und mich ein Infekt Anfang Februar etwas gebremst hat. Ich hätte mir ein etwas langsameres Angangstempo der Spitzengruppe erwartet, bin aber dann aktiv mitgegangen. Der Rennverlauf heute war sicherlich ideal für mich. Mit wenig Selbstvertrauen im Vorfeld so ein gutes Rennen zu zeigen, war eine kleine Überraschung für mich, zeigt aber, dass mein Grundniveau hoch und sehr stabil ist“, so Herzog, der in seinem Rennen den 6. Rang belegte.

Seinen nächsten Wettkampf wird Peter Herzog am 21. März bei einem Elite-Halbmarathon in Dresden bestreiten.

Schnellster Läufer verpasst Start

Die schnellste Zeit an diesem Tag lief der Daniel Simiu. Und das auf ziemlich kuriose Art und Weise. Der Kenianer verpasste den Start zum A-Lauf und musste so im C-Lauf antreten, wo ihm mit einem Sololauf eine Weltjahresbestzeit von 27:50 Minuten gelang. Ebenfalls Weltjahresbestzeit lief bei den Damen die Deutsche Miriam Dattke mit 31:38 Minuten.

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Mit Timon Theuer (29:07 Minuten / PB) und Valentin Pfeil (29:18 Minuten) präsentierten sich zwei weitere Österreicher in guter Verfassung. Den A-Lauf bei den Herren gewann der Deutsche Samuel Fitwi mit 28:00 Minuten.

Theuer tritt am 11. April bei einem Elite-Marathon in Hamburg an, nächstes Wochenende ist er als Tempomacher beim Swiss Athletics Marathon in Bern für rund 25 Kilometer im Einsatz. Pfeil hofft am 21. März in Dresden auf das Olympia-Limit im Marathon (2:11:30 Stunden). Dieses hat auch Theuer am 11. April im Hamburg als Ziel.

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