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Pieter Jan HannesEin zweifacher Europameister 2013 gegen afrikanische Laufelite: Pieter-Jan Hannes aus Belgien startet am 31. Dezember beim Int. Raiffeisen Silvesterlauf Peuerbach.

Athletenmanager Carsten Eich ist bei den Übertragungen der Crosslauf-Europameisterschaften Anfang Dezember ein Läufer aufgefallen, den er unbedingt noch für Peuerbach verpflichten wollte. Pieter-Jan-Hannes war dort schließlichh der einzige Sieger in den Erwachsenen- und U23-Klassen, der seine Wurzeln nicht in einem afrikanischen Land hat. Nach einigen Gesprächen mit dem Management kann nun die Startzusage des U23-Europameisters beekannt gegeben werden.

Top 10 bei WM
Seine Klasse hat Pieter-Jan Hannes bereits im Sommer bei den U23 Europameisterschaften bewiesen, als er souverän den Titel über 1500 Meter gewann. Bei den Crossmeisterschaften in Belgrad folgte dann der zweite Titel als Europameister in diesem Jahr. In Zukunft darf mit Sicherheit noch einiges vom größten belgischen Lauftalent erwartet werden, denn mit einer Bestzeit von 3:35,97 Minuten über 1500 Meter gehört er schon heute zu den schnellsten europäischen Mittelstrecklern. Bei den Weltmeisterschaften in Moskau konnte er als einer der jüngsten Starter immerhin Platz 10 erreichen. Nun will er seine derzeit ausgezeichnete Form beim Silvesterlauf in Peuerbach nutzen und den favorisierten Afrikanern Paroli bieten.

Langristige Bindung
Pieter-Jan Hannes ist aber auch die Parallele zu Amela Terzic aus Serbien, die ebenfalls U23-Europameisterin über 1500 Meter ist und bei der Crosslauf-EM in Belgrad kürzlich den 2. Platz belegte. Die Organisatoren des Int. Raiffeisen Silvesterlaufs setzen damit bei Männern und Frauen auf die größten Lauftalente Europas und dürfen damit auf neue Silvesterlaufstars in Peuerbach hoffen, denn auch die Seriensieger Günther Weidlinger (7 Siege) und Carsten Eich (6 Siege) begannen ihren Erfolgsweg im Alter von Anfang 20 beim Silvesterlauf. „Unser Ziel ist es, Amela Terzic und Pieter-Jan Hannes langfristig an die Veranstaltung zu binden“ so Silvesterlauf-Chef Hubert Lang. Bei Amela Terzic ist nach ihrem Vorjahressieg bereits der erste Schritt dahin gelungen.

Auch ein bereits vor Wochen verpflichteter Athlet nutzte seine Chance bei den Cross-Europameisterschaften eindrucksvoll und sorgte für die beste Platzierung eines deutschsprachigen Läufers in der Geschichte der Crosslauf-Europameisterschaften. Richard Ringer aus Deutschland belegte in einem stark besetzten Männerrennen einen hervorragenden 7. Platz und tummelte sich so direkt in der Spitze der europäischen Laufelite. Dass dieser Mann Ziele hat, bewies er anschließend in einem Interview, als er fragte, „warum er jetzt nicht von einer EM-Medaille 2014 in Zürich über 5000 Meter träumen sollte“. Wir alle dürfen also gespannt sein, wie sich Richard Ringer bei seiner Silvesterlaufpremiere schlagen wird. In den letzten Jahren machten die Läufer aus Afrika stets die Podiumsplätze unter sich aus, dies könnte sich in diesem Jahr ändern. Es wird also spannend zu sehen sein, inwieweit die Europäer um Hannes, Ringer, Weidlinger und Vojta mit Alfred Rop & Co. mithalten können.


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