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Morgen hätte beim London Marathon das große Duell zwischen den zwei schnellsten Marathonläufern aller Zeiten stattfinden sollen.

Doch Kenenisa Bekele kann Marathon-Weltrekordler Eliud Kipchoge nicht herausfordern. Der Äthiopier, der mit 2:01:41 Stunden die zweitschnellste Marathonzeit der Welt hält, muss aufgrund einer Wadenverletzung kurzfristig absagen.

Alles spricht für Eliud Kipchoge

Damit kann sich Eliud Kipchoge am Sonntag in London wohl nur selbst schlagen. Der Kenianer hält seit 2018 mit 2:01:39 Stunden (aufgestellt in Berlin) den Marathon-Weltrekord, zudem lief er vergangenes Jahr in Wien unter nicht rekordtauglichen Bedingungen mit 1:59:40,2 Stunden die erste und bisher einzige Marathonzeit unter zwei Stunden. Außerdem hält Eliud Kipchoge mit 2:02:37 Stunden den Streckenrekord beim London-Marathon. Den stellte der vierfache Sieger des London-Marathons (2015, 2016, 2018, 2019) erst im vergangenen Jahr auf.

Start um 10:15 Uhr mit österreichischer und deutscher Beteiligung

Morgen wird in London allerdings nicht auf dem originalen Kurs gelaufen, sondern auf einer gut zwei Kilometer langen Runden auf "The Mall". Startschuss zum Marathonlauf ist um 10:15 Uhr. Mit am Start beim Elite-Marathon sind auch der Österreicher Peter Herzog und der Deutsche Arne Gabius. Die Zwillingsschwestern Anna Hahner und Lisa Hahner mussten beide verletzungsbedingt ihren Start absagen.

Spannendes Duell bei den Damen

Während bei den Herren die Favoritenrolle eindeutig ist, muss bei den Damen Brigid Kosgei mit starker Konkurrenz rechnen. Die Kenianerin, die vergangenes Jahr mit 2:14:04 Stunden in Chicago einen neuen Weltrekord aufstellte, hat mit Ruth Chepngetich eine gefährliche Gegnerin aus dem eigenen Lager. Chepngetich ist amtierende Marathon-Weltmeisterin und zählt mit einer Bestzeit von 2:17:08 Stunden ebenfalls zu den schnellsten Marathon-Läuferinnen aller Zeiten. Ebenfalls Sieg-Chancen hat mit Vivian Cheruiyot eine weitere Läuferin aus Kenia. Sie gewann 2018 in London mit einer Zeit von 2:18:31 Stunden.

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