Istanbul Marathon
Istanbul Marathon (Foto: © Spor Istanbul)
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Istanbul-Marathon 2025: Dejene Debela greift nach Titelverteidigung

Der Istanbul-Marathon lockt auch in seiner 47. Auflage Spitzensportler aus aller Welt an die Ufer des Bosporus.

Mit von der Partie sind der äthiopische Titelverteidiger Dejene Debela und seine Landsfrau Sofia Assefa, eine ehemalige Weltklasseathletin über 3.000 Meter Hindernis. Für die Marathonlegenden von morgen wird Istanbul erneut zum Schauplatz großer sportlicher Momente.

Debela will wieder ganz oben stehen

Vor einem Jahr feierte Dejene Debela seinen größten Triumph: 2:11:40 Stunden brachten ihm den Sieg beim Istanbul-Marathon. Starker Wind verhinderte damals ein noch schnelleres Rennen, doch der 30-Jährige hat bewiesen, dass er das Tempo beherrscht. Seine Bestzeit liegt bei beeindruckenden 2:05:46 Stunden, gelaufen 2019 in Chicago. Dieses Jahr peilt Debela erneut den Sieg an und will seine Titelverteidigung mit einem deutlich schnelleren Ergebnis krönen. Der Türkiye Is Bankasi Istanbul-Marathon verspricht also wieder Hochspannung und taktische Finessen auf dem Asphalt.

Kenianische Konkurrenz mischt das Feld auf

Zwei Kenianer könnten Debelas Plan durchkreuzen. Rhonzas Kilimo zeigt eine beeindruckende Formkurve: 2023 Fünfter in Hamburg in 2:08:08 und 2024 Zweiter in Seoul in 2:06:09 – damit ist er der zweitschnellste Läufer der Startliste. Sein Landsmann Denis Chirchir, 35 Jahre alt, konnte 2022 in Hannover mit 2:07:17 überzeugen und gewann letztes Jahr den Kosice-Marathon in 2:07:50. Chirchir trainiert in Iten unter dem italienischen Coach Renato Canova und ist Trainingspartner von Amanal Petros, der bei der WM in Tokio sensationell Silber holte.

Frauenrennen bleibt spannend

Ursprünglich hatte die Vorjahressiegerin Ruth Jebet geplant, erneut in Istanbul zu starten, wurde jedoch kurzfristig für einen anderen Wettkampf nominiert. Damit rückt Sofia Assefa ins Rampenlicht: Die 2012 olympische Silbermedaillengewinnerin über 3.000 Meter Hindernis bringt Erfahrung und eine Bestzeit von 2:23:33 aus Amsterdam mit. Ihre Landsfrau Tigst Getnet ist noch schneller: 2023 lief sie in Dubai 2:23:17 und könnte die Favoritin in Abwesenheit von Jebet werden. Mit diesen Läuferinnen bleibt das Frauenfeld beim Istanbul Marathon hochklassig und spannend.

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