Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Ein elfköpfiges Leichtathletik-Team vertritt Österreich von 18. - 21. Juli bei der U 20 EM in Rieti.

Einziger aussichtsreicher Kandidat auf eine Medaille ist 800-Meterläufer Nikolaus Franzmair, der morgen Freitag in den Vorläufen erstmals startet. Am Auftakttag konnten unsere Asse weniger überzeugen.

Einzig Stabhochspringer Michael Wirth konnte die Erwartungen erfüllen. Der U 20-Rekordhalter (PB 5,15 m) erreichte mit 5,05 Metern einen der zwölf Finalplätze. Bereits am Vormittag verpasste 100m-Läuferin Savannah Mapalagama (DSG Wien) als 18. in 11,95 Sekunden um eine Hundertsel ihre persönliche Bestmarke und um fünf Hundertsel den Halbfinaleinzug.

Zwei Mal rote Laterne
Einen rabenschwarzen Tag erwischte Hochsprung-Talent Josip Kopic (PB 2:15 m). Der Oberösterreicher, der bereits bei der Team-EM verletzungsbedingt kurzfristig passen musste, scheiterte drei Mal an der Einstiegshöhe von 2,03 Metern. Um nichts besser erging es Weitspringer David Göttlinger, der mit 6,84 Metern ebenfalls die rote Laterne erbte. Für einen Finaleinzug wären lediglich 7,27 Meter notwendig. Der Oberösterreicher sprang bereits über 7,50 Meter, hatte aber diese Saison ebenfalls mit einer Verletzung zu kämpfen.

Erwartungsgemäß keine Chance auf ein Finalticket hatte 3.000m-Hindernisläuferin Julia Millonig, die in 10:54,71 den 20. Platz unter 25 Teilnehmerinnen erreichte und drei Sekunden über ihrer persönlichen Bestzeit blieb.

Rekord der Schande
Für einen traurigen Abschluss des Abends sorgte der Sieger des 10.000 Meterlaufes der Herren. Das die Türken auch bereits bei den Jugendläufern keinen Halt vor Einbürgerungen machen, zeigte Ali Kaya. Der eingebürgerte Kenianer lief vom ersten Kilometer an allen "Europäern" davon. Bereits nach sieben Kilometern hatte der Exportläufer das ganze Feld überrundet.

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Russe großer Unglücksrabe
In 28:31,17 verbesserte Kaya den 24-Jahre alten Meisterschaftsrekord des Franzosen Christian Leuprecht um über eine halbe Minute. Ein Rekord der Schande! Doch es kam noch schlimmer. Der direkt hinter dem Türken laufende Russe Mikhail Strelkov zog im Zielsprint mit Kaya mit und beendete 400 Meter zu Früh den Lauf. Statt der verdienten Goldmedaille ging Strelkov komplett leer aus und holte nach kurzer Pause nur noch Blech.


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Kommentare   

-1
Christian Leuprecht ist kein Franzose, sondern Südtiroler, also Italiener
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