Das Tamirat Tola beim Olympia-Marathon mit 2:06:26 Stunden einen Olympischen Rekord aufstellte, ist schon sehr beeindruckend.
Aber mindestens genauso beeindruckend ist der Landesrekord, den ein Läufer aus Lesotho auf der anspruchsvollen Strecke fabrizierte.
Läufer aus Lesotho nutzte Hochform
Beim selektiven olympischen Marathon in Paris, der viele Überraschungen bot, überzeugten auch einige Teilnehmer aus dem südlichen Afrika. Allen voran Tebello Ramakongoana (Lesotho), dem auf dem schweren Kurs sogar ein neuer Landesrekord in 2:07:58 Stunden (selbstverständlich PB) gelang. Ihn übertraf der spätere Olympia-Sieger Tola (Äthiopien), der einen neuen Olympischen Rekord in 2:06:26 Std. erreichte. Der 27-jährige Ramakongoana hatte sich bestens vorbereitet und glänzte noch im Juni 2024 über die Halbmarathon-Distanz ebenfalls mit einer Bestzeit von 1:00:17 Stunden in Duluth/USA.
Erfolg kam nicht unerwartet
Er hatte sich im Frühjahr beim Osaka-Marathon in Japan mit 2:08:09 Stunden für Olympia direkt qualifiziert und war bei der WM in Budapest 2023 bereits Überraschungsvierter in 2:09:57 Stunden. Auch hier zeigte er (wie jetzt in Paris), dass er am Schluss stark aufkommen kann. Der Läufer aus Lesotho startet für einen südafrikanischen Club und ist dort kein Unbekannter.
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Auf Rang 11 folgte dann Elroy Gelant (Südafrika) in 2:09:07 Stunden, der immer im Vorderfeld zu finden war und seine Nachnominierung deutlich bestätigen konnte. Der große Athlet, der noch in dieser Saison bei diversen Straßenläufen in Südafrika stark auftrumpfte , kam einen Rang vor dem Deutschen Richard Ringer ins Ziel und zeigte weiter seine bereits überragende Form. Als 19. der Olympia-Wertung folgte Isaac Mpofu (Zimbabwe/Nedbank), der bereits mehrere Starts bei internationalen Großereignissen vorweisen kann. Er erreichte in 2:10:09 Stunden eine Saisonbestleistung, was ebenfalls ein Hinweis auf eine gute Vorbereitung ist. Wie eng bei diesem Rennen (trotz der selektiven Strecke) die Zeitabstände waren, zeigt die Platzierung von Altmeister Stephen Mokoka (Südafrika), der in 2:10:59 Std. als 27. ins olympische Ziel gelangte.
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