Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Der Österreichische Leichtathletikverband sorgt mit einer rekordverdächtigen Prämie bei den Olympischen Sommerspielen für großes Staunen.

Traditionell werden Österreichs Olympiasportler im Falle einer Medaille mit einer Philharmoniker-Goldmünze ausgezeichnet. Je nachdem, ob der Sportler Gold, Silber oder Bronze gewinnt, hat diese Münze einen Wert zwischen 11.000 und 17.000 Euro. In der Leichtathletik ist der Bonus hingegen mehr als zehn Mal so hoch.

Gold ist 205.000 Euro wert

In Zusammenarbeit mit der Versicherung Helvetia wird ein Österreichischer Leichtathletik-Olympiasieger mit einer Prämie von 205.000 Euro ausgezeichnet. Für Silber gibt es immerhin 100.000 Euro und für Bronze 50.000 Euro. Sollte Österreichs Leichtathletik-Team leer ausgehen, wird der Sportler mit der besten Platzierung immerhin mit 17.500 Euro belohnt. Also noch immer mehr als der Wert der Goldmünze.

Gerechte Entlohnung für Olympiahelden

Helvetia und der Österreichische Leichtathletik-Verband setzten damit ein angemessenen Zeichen für eine gerechte Entlohnung international erfolgreicher Sportler, während die klassische Belohnung von 17.000 Euro im Falle eines Olympiasieges weit weg von einem Jahreslohn eines Durchschnittsarbeiters ist.

Hohe Prämien bereits bei der WM 2019

Die außerordentlich hohen Prämien von Helvetia und dem ÖLV sind übrigens nicht neu. Erstmals wurde diese Prämienauszahlung bei der WM 2019 eingeführt. Damals wurden für Gold 100.000 Euro, für Silber 50.000 Euro und für Bronze 25.000 Euro ausgeschrieben. Tatsächlich schafften es Disukswerfer Lukas Weißhaidinger und Siebenkämpferin Verena Mayr (damals Verena Preiner) auf den Bronze-Rang. Beide wurden mit jeweils 25.000 Euro honoriert. Bei den Olympischen Spielen gäbe es im Falle einer Bronze-Medaille sogar das Doppelte.

Lukas Weißhaidinger Top-Kandidat auf Medaille und Geldregen

Und auch bei den Olympischen Sommerspielen ist es durchaus realistisch, dass es zumindest ein Leichtathlet des ÖLV in die Top 3 schafft. Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger zählt zu den heißesten Medaillenkandidaten im gesamten Österreichischen Olympia-Team. Der Oberösterreicher sieht sich hinter dem Schweden Daniel Stahl als einer der Mitfavoriten auf Silber und Bronze. Kleine Medaillenchancen haben zudem Verena Mayr und Ivona Dadic im Siebenkampf. Beide hatten allerdings keine optimalen Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele.

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Die Leichtathletik-Bewerbe bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio beginnen ab 30. Juli 2021.


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