Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Die 10.000 Meter wurden bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 2022 in Berlin einmal mehr von "Afrika-Importen" dominiert.

Denn zum dritten Mal in Serie gewann eine in Afrika lebende Läuferin, die von einer europäischen Nation eingebürgert wurde, ohne tatsächlichem Bezug zur neuen Nation.

Can nach 6 Jahren Pause wieder Europmeisterin

Nachdem die Kenianerin Yasemin Can (afrikanischer Name: Vivian Jemutai) 2016 für die Türkei Gold holte und zwei Jahre später die Kenianerin Lonah Chemtai Salpeter für Israel zu Gold lief, war es nun wieder Can, die für einen türkischen Sieg sorgte. Auch Salpeter lief auf das Podest.

Klosterhalfen ohne Medaille

Die britische Mitfavoritin Eilish McColgan sorgte früh im Rennen für ein hohes Tempo, dem nur Can, Calpeter und die Deutsche Konstanze Klosterhalfen folgen konnten. Drei Kilometer vor dem Ziel setzte Can zur entscheidenden Attacke an. Deutschlands Medaillenhoffnung Klosterhalfen verlor daraufhin auch den Anschluss an Salpeter und McColgan. Damit waren die Medaillenträume für Deutschland ausgeträumt.

McColgan verhindert afrikanischen Doppelsieg

Yasemin Can lief in 30:32.57 Minuten souverän zu Gold. In der Schlussrunde löste sich Eilish McColgan entscheidend von Salpeter. McColgan folgte nach 30:41,05 Minuten auf dem Silberrang, Salpeter lief in 30:46,37 Minuten nationalen Rekord für Israel. Klosterhalfen blieb nach 31:05,21 Minuten nur Blech. Dahinter folgte mit Selamawit Teferi (Israel) eine weitere Läuferin, die ursprünglich aus Afrika kommt.

Platz 8 belegte die Deutsche Alina Reh. Österreichs Teilnehmerin Julia Mayer war als Letzte (18.) mit 33:57,29 Minuten chancenlos.

Zum E-Book Trainingspläne für Läufer und Läuferinnen

Ergebnis: 10.000 Meter Damen

RangNameNationZeit
1 Can Yasemin TUR 30:32.57
2 Mccolgan Eilish GBR 30:41.05
3 Salpeter Lonah Chemtai ISR 30:46.37
4 Klosterhalfen Konstanze GER 31:05.21
5 Teferi Selamawit ISR 31:24.03
6 Harrison Samantha GBR 31:46.87
7 Zinenko Valeriia UKR 31:55.60
8 Reh Alina GER 32:14.02
9 Richardsson Camilla FIN 32:19.27
10 Judd Jessica GBR 32:23.98
11 Jonkman Silke NED 32:30.92
12 Zarbo Alessia FRA 32:36.28
13 Woldu Mekdes FRA 32:39.54
14 Lahti Sarah SWE 32:42.27
15 Álvarez Beatriz ESP 33:04.18
16 Lau Jasmijn NED 33:14.00
17 Melero Maitane ESP 33:46.71
18 Mayer Julia AUT 33:57.29

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