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Ivona Dadic und Lukas Weißhaidinger wurden erwartungsgemäß zu Österreichs Leichtathleten des Jahres 2018 gewählt.

Beide verteidigten damit ihren Titel aus dem Vorjahr. Sowohl Dadic als auch Weißhaidinger holten in diesem Jahr je eine Medaille bei einem internationalen Großereignis.

Großartige Saison mit einem Wermutstropfen

Die Oberösterreicherin Dadic, die für den niederösterreichischen Verein Union St. Pölten antritt, wurde im Winter Vize-Weltmeisterin im Fünfkampf in der Halle. Bei den Freiluft-Europameisterschaften verbesserte sie ihren eigenen Österreichischen Rekord im Siebenkampf, verpasste aber als Vierte knapp eine weitere Medaille. Zudem belegt sie in der Siebenkampf-Weltrangliste 2018 den 6. Platz.

Weißhaidinger mit einem großartigen Jahr

Während Dadic zum 3. Mal in Serie Leichtathletin des Jahres wurde, darf sich Diskuswerfer Weißhaidinger mittlerweile seit 2015 jedes Jahr als Leichtathlet des Jahres bezeichnen. Und das auch heuer zu recht. Weißhaidinger feierte mit der Bronzemedaille bei den Europameisterschaften seinen bisher größten sportlichen Erfolg. Zudem verbesserte er in diesem Jahr zwei Mal seinen eigenen Österreichischen Rekord und belegte Platz 4 in der Weltrangliste.

Marathonläufer in den Top 3

Bei den Damen belegten mit Respektabstand hinter Dadic die Oberösterreicherin Verena Preiner (Mehrkampf) und die Salzburgerin Stephanie Bendrat (Hürdensprint) die weiteren Plätze. Beste Langstreckenläuferin war auf Platz 4 Andrea Mayr. Bei den Herren platzierten sich hinter Weißhaidinger mit Lemawork Ketema und Peter Herzog zwei der drei Marathonläufer, die bei der Leichtathletik-EM 2018 die Bronzemedaille in der Teamwertung holten, in den Top 3.

Die Sieger der Nachwuchswertung

Nachwuchsathletin des Jahres ist zum vieren Mal Sarah Lagger, die bei der Junioren-WM Zweite wurde und bei der Freiluft EM den 13. Platz im Mehrkampf belegte. Nachwuchsathlet des Jahres ist ebenfalls ein Mehrkämpfer: Leon Okafor hat sich mit dem 6. Platz bei der Junioren-WM für diesen Titel empfohlen.


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