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Usain Bolt hat bei den Olympischen Sommerspielen in Rio souverän das Finale über 200 Meter erreicht.

Während Bolt in den drei Semifinal-Heats mit 19,78 Sekunden die schnellste Zeit lief, kassierte Dauerkontrahent Justin Gatlin eine bitter Niederlage.

Kanadier könnte Bolt fordern

Der US-Sprinter kam im 3. Vorlauf als Dritter nach 20,13 Sekunden in das Ziel und verpasste den Finaleinzug. Auch Bolt's Landsmann Yohan Blake konnte keinen der acht Finalplätze ersprinten. Damit steht der Weg frei für Bolts 8. Olympiasieg. Härtester Konkurrent im Kampf um Gold dürfte der Kanadier Andre de Grasse sein, der im Semifinallauf mit 19,80 Sekunden nationalen Rekord lief und über die 100 Meter bereits Bronze holte.

Medaillenregen für die USA

Für US-Festspiele sorgten hingegen die Weitspringerinnen und Hürdensprinterinnen. Während im Weitsprung-Finale Tianna Bartoletta (7,17 m) vor Landsfrau und Titelverteidigerin Brittney Reese (7,15 m) gewann, gab es über die 100 Meter Hürden gar einen Dreifach-Triumph. Favoritin Brianna Rollins (12,48 sek) setzte sich gegen Nia Ali (12,59 sek) und Kristi Castlin (12,61 sek) durch. Rang 5 belegte die Deutsche Cindy Roleder (12,74 sek).

Zweifacher Olympiasieger disqualifiziert

Auch über 3.000 Meter Hindernis durften die US-Leichtathleten über eine Medaille jubeln. Evan Jager setzte sich mit den beiden Kenianern Conseslus Kipruto und Ezekiel Kemboi früh vom restlichen Feld ab. Erst gegen Ende des Rennens musste Jager Kipruto den Vorzug geben, der mit der Olympia-Rekordzeit von 8:03,28 Minunten für den neunten Hindernislauf-Olympiasieg Kenias in Folge sorgte. Der zweifache Olympiasieger Ezekiel Kemboi wurde als ursprünglicher Dritter nachträglich disqualifiziert. Seinen Bronze-Rang beerbte der Franzose Mahiedine Mekhissi. Kemboi gab nach dem Rennen sein Karriereende bekannt.

Nach dem ersten Tag des Zehnkampfes liegt der Niederösterreicher Dominik Distelberger mit 4.067 Punkten auf Rang 20. In Führung liegt Topfavorit Ashton Eaton (4.621).

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