Deutschlands stärkste Langstreckenläuferin auf der Bahn wird mit großer Wahrscheinlichkeit die Olympischen Spiele verpassen.
Nachdem die ehemalige Europameisterin zuletzt schon ihre Teilnahme an der Freiluft-EM in Rom absagen musste, verpasst sie nun auch den Start bei den deutschen Meisterschaften. Damit ist der Olympia-Zug für Klosterhalfen wohl abgefahren.
Keine EM, keine DM, kein Olympia
Das Seuchenjahr von Konstanze Klosterhalfen nimmt kein Ende. Die deutsche Rekordhalterin über die 5.000 Meter und die 10.000 Meter verpasste erst vor wenigen Wochen die Teilnahme an den Europameisterschaften, wo sie ihren EM-Titel über die 5.000 Meter aus dem Jahr 2022 nicht verteidigen konnte.
Nun musste Konstanze Klosterhalfen auch ihre Teilnahme für die "Deutschen Meisterschaften" (DM) in Braunschweig zurückziehen. Damit hat sie keine Chance mehr, die Olympia-Norm zu laufen.
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Folgen einer Erkrankung
Die 27-Jährige leidet weiterhin an den Folgen einer Viruserkrankung. Ein Start bei den Olympischen Spielen in Paris wäre nun nur noch über eine Ausnahmeregelung möglich. Die Chancen dafür sind allerdings sehr gering.
Kein Olympia-Hattrick
Klosterhalfen nahm bereits 2016 und 2021 an den Olympischen Spielen teil. 2016 erreichte sie in Rio als 19-Jährige das Halbfinale über die 1.500 Meter, 2021 beeindruckte sie in Tokio als Achte über die 10.000 Meter.
Foto: © Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
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