Hindernislauf-Weltmeisterin Norah Jeruto darf doch zu den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris antreten.
Gegen die gebürtige Kenianerin, die mittlerweile für Kasachstan läuft, gab es seit mehr als einem Jahr Untersuchungen. Eine vierjährige Sperre wurde nun abgewiesen.
14 Monate seit der Sperre
Norah Jeruto wurde im April 2023 von der "Unabhängigen Integritätskommission" von World Athletics vorläufig gesperrt. Der Welt-Leichtathletikverband wollte eine vierjährige Sperre wegen des Verdachts auf Blutdoping. Doch der "Internationale Sportgerichtshof CAS" lehnte diese Sperre ab. Die Disziplinarkammer von World Athletics hatte bereits im Oktober 2023 die 28-Jährige freigesprochen. Einen Einspruch von World Athletics lehnte nun der Sportgerichtshof ab.
Folge von Geschwüren
Die Kasachin gab damals an, dass die verdächtigen Bluttests mit Geschwüren Folge einer Infektion gewesen waren.
Jeruto feierte im Jahr 2022 bei den Weltmeisterschaften mit dem Titel über die 3.000 Meter Hindernis ihren bisher größten Erfolg. Es war ihr erstes Startjahr für Kasachstan, nachdem sie bisher für Kenia antrat. 2023 konnte die kasachische Rekordhalterin (8:53,02 Minuten) ihren WM-Titel in Budapest aufgrund der Untersuchungen gegen sie nicht verteidigen. Nun ist sie bei den Olympischen Sommerspielen in Frankreich eine der Top-Favoritinnen im Hindernislauf.
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