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Jedermannlauf (C) Uwe Brandl JedermannlaufMit einem glänzenden Auftritt bei ihrem Halbmarathondebüt schiebt sich Neo-Staatsmeisterin Jennifer Wenth auf Anhieb auf Rang sechs der ewigen Bestenliste des ÖLV, die zweitplatziere Anita Baierl auf Rang neun.

Auch die österreichische Halbmarathon-Elite bei den Herren überzeugt mit durchgehend bemerkenswerten Leistungen.

Dass die beiden Streckenrekorde beim Jedermannlauf dank des starken Starterfeldes der Österreichischen Staatsmeisterschaften im Halbmarathon nicht überleben würden, galt bereits im Vorfeld als sicher. Die Leistungen, die die besten österreichischen Halbmarathonläuferinnen und Läufer am gestrigen Sonntag in Salzburg ablieferten, waren im Kollektiv spitze.

Debütantinnen mit schnellem Halbmarathon
Im Damen-Bewerb lieferten sich die beiden Halbmarathon-Debütantinnen Jennifer Wenth (SVS Leichtathletik) und Anita Baierl (TuS Kremsmünster) ein spannendes Duell um die Goldmedaille. Wenth, heuer Elfte bei den Europameisterschaften über 5.000m, platzierte sich in der Siegerzeit von 1:14:46 Stunden auf Anhieb auf Rang sechs der ewigen ÖLV-Bestenliste. Schneller waren bisher lediglich Andrea Mayr (nationaler Rekord von 1:11:49 Stunden in Berlin 2012), Susanne Pumper, Eva-Maria Gradwohl, Anna Haderer und Triathlon-Olympiasiegerin Kate Allen. Zudem gab sie das schnellste Halbmarathon-Debüt einer österreichischen Läufeirn überhaupt ab.

U 23 Rekord
Auch Anita Baierl ist mit ihrer Leistung von 1:15:59 Stunden als Neunte unter den besten Zehn der ÖLV-Bestenliste. Die drittplatzierte Susanne Mair (Union Raika Lienz) wies einmal mehr nach, dass sie ein großes Lauftalent ist und markierte in einer Zeit von 1:17:22 Stunden einen neuen österreichischen U-23-Rekord. Auch die Teilnehmerin an den diesjährigen Berglauf-Weltmeisterschaften feierte beim Jedermannlauf ihre Premiere über die 21,0975 Kilometer.

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Im Alleingang knapp an Bestzeit vorbei
Das Rennen der Herren stellte ebenfalls eindrücklich unter Beweis, dass die Jedermannlauf-Strecke in Salzburg für Spitzenzeiten taugt. In einer beachtlichen Siegerzeit von 1:06:28 Stunden gewann Valentin Pfeil (LAC Amateure Steyr) seinen zweiten Staatsmeistertitel im Halbmarathon. Seine persönliche Bestleistung von 1:06:00 Stunden, welche er vor wenigen Wochen in der Wachau lief, verpasste der 26-jährige Oberösterreicher nur knapp, da Pfeil zwei Drittel der Gesamtdistanz alleine an der Spitze lief und die Herren-Spitze die erste Runde verhalten anlief. Dafür verbesserten aber die beiden anderen Medaillengewinner, Simon Lechleitner (LG Decker Itter, 1:07:42 Stunden) und Endris Seid (LCAV Jodl Packaging, 1:08:00 Stunden) ihre persönlichen Bestleistungen deutlich. Der gebürtige Äthiopier Seid lief dabei in seinem vierten Halbmarathon sogar erstmals unter 1:10 Stunden. Das führte dazu, dass der 40-jährige Roman Weger (LC Villach), der vor 14 Jahren in Salzburg seinen ersten von vier Staatsmeistertiteln im Halbmarathon gewann, trotz einer passablen Leistung von 1:08:30 Stunden ohne Edelmetall blieb.

M-50 Rekord für Wallner
Eine Spitzenleistung lieferte auch der 50-jährige Wolfgang Wallner (LAG NÖ Mitte) ab, der als Achter ins Ziel kam. Seine Laufzeit von 1:12:03 Stunden bedeutet einen neuen Österreichischen Rekord für Über-50-Jährige auf der Halbmarathondistanz. Damit war er um 21 Sekunden schneller als Heinz Steiner 1994 in Bad Mitterndorf.

Salzburger Prominenz beim Jedermannlauf
Nicht nur die österreichische Laufprominenz, sondern auch zahlreiche prominente Salzburger aus anderen Sektoren nahmen am Jedermannlauf 2014 teil. Dr. Helmut Hüttinger, Klubobmann der Bürgerliste im Salzburger Gemeinderat, absolvierte den Halbmarathon in einer Zeit von 1:49:35 Stunden. Im November wird er am New York City Marathon teilnehmen. Des weiteren stellten das Team LG Nord mit den Teilnehmern Dr. Johannes Hörl, Geschäftsführer der Großglockner Hochalpenstraßen AG, Johannes Palfinger und Unternehmensberater Robert Pfoster sowie die beiden Geschäftsführer von Progress Salzburg, Fred Kendlbacher und Dominik Sobota ihre läuferischen Qualitäten im Rahmen des Jedermannlauf unter Beweis.

Der prominenteste Salzburger Langstreckenläufer, Karl Aumayr (CLUB RunAustria) musste zwar aufgrund einer Verletzung an der Wade auf einen Start verzichten, glänzte jedoch an der Seite des Moderators Martin Patak als Experte und begleitete den Jedermannlauf 2014 mit fachkundigen Kommentaren direkt im Zielraum. „Das war eine ganz neue Erfahrung für mich und es hat sehr viel Spaß gemacht. Aber ich freue mich bereits jetzt, am 3. Mai 2015 beim Salzburg Marathon">Salzburg Marathon wieder als Läufer an der Startlinie zu stehen“, so Aumayr.

Fotos (C) Uwe Brandl Jedermannlauf


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