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Berliner-Halbmarathon (C) SSC Events Petko Beier

Einmal mehr startet ein Top-Elitefeld am 29. März 2015 beim größten deutschen Halbmarathon in der Hauptstadt.

Am Start sind die beiden jahresweltbesten Halbmarathonläufer des letzten Jahres, Abraham Cheroben (58:48) und Kenneth Kipkemoi (59:01). Sie belegten mit ihren Zeiten 2014 die Plätze eins und zwei der Weltjahresbestenliste, gelaufen in Valencia (Spanien), wo sie in dieser Reihenfolge das Ziel erreichten.

Die beiden Kenianer kennen die schnelle Berliner Strecke. Cheroben hatte sich 2014 um das Tempo an der Spitze verdient gemacht und kam zeitgleich mit dem Sieger auf Platz zwei ins Ziel. Kipkemoi war 2013 Vierter.

Aus deutscher Sicht interessant sind zwei Halbmarathon-Premieren: Arne Gabius (Haspa Marathon Hamburg), derzeitiges Aushängeschild der deutschen Langstreckenläufer, feiert in Berlin seine Halbmarathonpremiere auf deutschem Boden. Gabius hatte vor einem Jahr erstmals einen Halbmarathon bestritten und dabei auf der anspruchsvollen Strecke in New York den achten Platz in einem Topfeld belegt (62:09). An gleicher Stelle wird er am kommenden Sonntag wiederum seine Form testen, bevor er zwei Wochen danach in Berlin am Start sein wird. Für ihn geht es dabei um eine persönliche Bestmarke.

Seinen ersten Halbmarathon überhaupt bestreitet der bisher als Hindernis-Spezialist bekannte Steffen Uliczka (SG TSV Kronshagen / Kieler TB). Der Deutsche Rekord über diese Distanz steht seit 1993 bei 60:34, aufgestellt beim BERLINER HALBMARATHON durch Carsten Eich.

Bei den Frauen dürfte die Entscheidung über Sieg und Platzierungen zwischen Isabella Andersson (Schweden) und den Kenianerinnen Vicoty Chemweno und Elizeba Cherono ausgetragen werden. Aus deutscher Sicht liegt das Augenmerk auf dem Abschneiden von Katharina Heinig (Eintracht Frankfurt). Auch für sie geht es um eine Verbesserung der persönlichen Bestmarke, die bei 1:14:36 steht. Hier scheint noch Luft nach oben zu sein.

Das Teilnehmer-Limit von 30.000 war bereits Anfang Dezember erreicht, so früh wie noch nie.

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Foto (C) SSC Events Petko Beier


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