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Christian Kresnik gibt Gas: Christian Eberdorfer im grünen Laufdress und Roman Weger im roten Laufshirt als Verfolger Foto: Reinhard Huber Wenn man bei einem Rennen falsch abbiegt und ins Nirwana sprintet, fällt nach dem ersten Schreck die Spannung ab und "die Luft ist sprichwörtlich draußen." Nicht so beim Villacher Spitzenläufer Roman Weger und beim Lavanttaler Lauftalent Christian Kresnik...

Christian Kresnik gab beim Halbmarathon schon auf den ersten zweihundert Metern kräftig Gas: In St.Veit an der Glan war toller Sport angesagt, ein unglaublich spannendes Rennen. Dramatik pur, als der österreichische Spitzenläufer Roman Weger, der Staffel läuft, plötzlich falsch abbiegt. Christian Kresnik, als Führender des Halbmarathons, läuft ihm nach. Mr. Sonnenlauf Willi Fischer, der mit einem gelben Smart und Polizeieskorte vor den Spitzenläufern die Laufwege sichert, traut seinen Augen nicht:

Plötzlich sind sowohl Weger als auch Kresnik im Rückspiegel nicht mehr zu sehen. Doch beide drehen nach 150 bis 200 m um und tauchen wieder auf der Piste auf. Christian Kresnik kämpft sich wieder an die Spitze: Robust, kraftvoll, stark. Weger gewinnt mit seiner Staffel den Staffelbewerb. Das ist Sport. Das ist Stimmung.

Stimmen zum Halbmarathon:

Christian Kresnik: "Leider hat's dieses Mal bei mir nicht mit einer neuen persönlichen Bestzeit geklappt, bis zum Missgeschick hab ich mich nämlich wirklich super gefühlt und bin auf zumindest Kurs 1:10-nieder, 3:18er-Pace hatte ich bis dahin gelaufen, aber vielleicht klappt's für mich das nächste Mal bei euch. Ich werd' mich bemühen, dass ich dann wieder dabei bin."

Christian Eberdorfer: "Roman Weger übernahm gleich von Anfang an die Führung. Er lief nach einer längeren Verletzungspause übrigens nur die Staffel für LC Villach. Dahinter folgte Christian Kresnik, Thomas Bestebner und ich. Die erste Runde passierte ich als Dritter hinter Kresnik und Bestebner in 36:25 (3:27 min/km). Mit über einer Minute Rückstand (37:52) kam dann auch der erste Viertelmarathonläufer ins Ziel. In der zweiten Runde konnte ich leider das hohe Tempo nicht mehr halten und lief dann letztendlich als Dritter ins Ziel ein."

Am Samstag und am Sonntag nahmen insgesamt 577 Läuferinnen und Läufer am UNIQA Sonnenlauf teil. Prächtige Stimmung herrschten auch beim Charity Lauf und beim Lauf der Kleinsten der Kleinen. Hunderte Fans säumten die Innenstadt. In den Schanigärten der Cafes und im Zielgelände, in der vom Mittelalter geprägten Altstadt, war die Stimmung perfekt.

Text: Franz Waditzer, Foto: Reinhard Huber

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aufgrund des Urheberrechtsgesetzes ist es erforderlich eine Quellangabe bei den Fotos anzugeben. Diese wurden von mir einigen Personen (wie auch Franz W.) kostenlos zur Verfügung gestellt. Reinhard Huber
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