Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Start in Spitz (C) Wachau Marathon GmbhDer Marathon in der Wachau 2013:  Halbmarathon fest in kenianischer Hand

Krems, 15. 09. 2013 - bei prächtigem Laufwetter ging dieses Wochenende, am 14. und am 15. 9, der 16. Internationale WACHAUmarathon 2013 über die Bühne. Perfekte Laufbedingungen, trockenes Wetter und gute Temperaturen bescherten den rund 10.000 TeilnehmerInnen und BesucherInnen neuerlich ein Lauffest der Extraklasse. Sportliche Akzente konnte vor allem die Laufnation Kenia setzen.

Laufnation Kenia liefert sich ein spannungsgeladenes Rennen– Siegerzeit 1:01:13 von Luka Rotich
Der Halbmarathon, die Kerndistanz des WACHAUmarathons mit den meisten Startern und stärksten Läuferinnen und Läufern, war fest in kenianischer Hand.

Die elfköpfige Elitetruppe mit hochkarätigen Pace Makern lieferte sich über die gesamte Distanz ein strategisches Rennen, das geplante Rekordtempo blieb dabei auf der Strecke. Für die Top-Athleten stand heute nicht die Zeit, sondern der Sieg beim Halbmarathon in der Wachau im Mittelpunkt. Vor allem auf den letzten Kilometern  entstand ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen, das an Spannung kaum zu überbieten war.  Den Sieg im Schlusssprint konnte der Kenianer Luka Rotich, in einer Zeit von 1:01:13 für sich verbuchen. Er blieb damit nur um acht Sekunden über dem Streckenrekord aus 2012 von Robert Langat (1:01:05), ebenfalls Kenia. Zweiter beim heurigen WACHAUmarathon wurde Benson Oloisung´a in 1:01:16 vor Kennedy Kaptila in 1:01:18.

Alexander Weiß (C) WachauMarathon GmbHBester Österreicher wurde, wie schon vor zwei Jahren, Alexander Weiss in 1:12:45. Günter Weidlinger kam, trotz schwerer Kreislaufprobleme während des Rennens, dennoch als 7. Österreicher ins Ziel.

Der Sieg bei den Damen ging ebenfalls an Kenia: Polline Wanjiku siegte in 1:10:48 vor zwei weiteren Kenianerinnen Joyce Kiplomo in 1:10:56 und Agnes Mitune in 1:12:51.

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Beste Österreicherin wurde wie schon im letzten Jahr Sandra Urach in 1:20:00.

Der Sieg im Marathon ging an den Österreicher Wolfgang Wallner in einer Zeit von 2:32:02. Beste Marathonläuferin auf die volle Distanz wurde Veronika Limberger aus Deutschland in 3:12:20. Andreas Vojta konnte mit seiner ISOSTAR-Staffel den Staffelbewerb von Emmersdorf nach Krems für sich verbuchen.

Facts and Figures zum WACHAUmarathon: über 9000 Finisher

Insgesamt kamen am WACHAUmarathonwochenende exakt 9.099 Läuferinnen und Läufer in die Wertung, wobei allein im Halbmarathon 700 Teilnehmer ohne Chip an den Start gingen und somit keine offizielle Zeit aufweisen. In Zeiten der Datenüberwachung ein vielleicht zukünftig häufig auftretendes Phänomen. Stärkste Distanz war neuerlich der Halbmarathon, einen großen Anstieg konnte der flexible Staffelbewerb verzeichnen. Zwischen Emmersdorf und Krems waren 260 Staffeln in unterschiedlicher Stärke unterwegs.

Die Teilnehmer stammten aus mehr als 60 Nationen. Die meisten Gäste aus dem Ausland kamen aus Deutschland gefolgt erstmals von Großbritannien, das Ungarn auf Platz drei des Nationenrankings verdrängte.

(C) WachauMarathon GmbHErsten Schätzungen zufolge lockte der WACHAUmarathon 2013 zwischen 18.000 und 20.000 Besucher ins Weltkulturerbe.

Start zum WACHAUmarathon-wochenende war bereits am Samstag, 14.9. mit den Kindern. Beim Coca Cola Junior Marathon waren über 500 Kinder im Alter von 3-16 Jahren auf Distanzen zwischen 200m und 2.100m im Rennen. Gestartet wurde in 7 Alterskategorien. Startläufer für alle Runs war in diesem Jahr mit Christoph Sander Österreichs 3000m – Hindernisstaatsmeister.

Organisation ohne Zwischenfälle

Die enorme logistische Herausforderung konnte ohne Zwischenfälle auf bereits routinierte Weise bewältigt werden. Die Transportflotte musste auf Grund der gestiegenen Starterzahlen im Vorfeld um drei Busse erweitert werden und belief sich heuer auf 5 Züge, 61 Busse und 2 Schiffe. Nach Zieleinlauf des letzten Marathonläufers knapp unter 6 Stunden waren keine nennenswerten Ausfälle bekannt.

Ein erstes Resümee von Veranstalter Michael Buchleitner zu einem positiven WACHAUmarathon-Wochenende:

Dank einem perfekten Laufwetter und einem tollen Teilnehmerfeld dürfen wir uns wieder über eine gelungene Veranstaltung freuen. Dass der Streckenrekord bei den Herren über die Halbmarathondistanz knapp verfehlt wurde, ist bei diesem starken Elitefeld schade, aber zu verschmerzen. Wir bedanken uns jedenfalls bei unseren TeilnehmerInnen für das bereits erhaltene tolle Feedback.“


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