Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Keine absoluten Weltklassezeiten und auch kein Deutscher Rekord beim Berliner Halbmarathon 2016.

Der Kenianer Richard Mengich hat den Berliner Halbmarathon souverän mit 59:58 Minuten vor Simon Tesfay (Eritrea/61:00) und seinem Landsmann Emmanuel Ngatuny (62:07) gewonnen.

Arne Gabius (LT Haspa Marathon Hamburg) wurde Vierter mit 62:45. Er hat damit wenigstens sein Minimalziel erreicht und den geforderten Leistungsnachweis für die Marathon-Olympia-Nominierung erfüllt. Der Deutsche Leichtathletik-Verband hatte eine Zeit von 66:30 Minuten vorgegeben. Diese Maßgabe erfüllten auch Philipp Pflieger (LG Telis Finanz Regensburg) und Julian Flügel (Asics Team Memmert), die neben Gabius zuvor die deutsche Olympia-Norm für den Marathon von 2:14:00 Stunden unterboten hatten. Pflieger lief heute auf Rang 16 in 64:58, Flügel erreichte 65:29 auf Platz 20. Der ehemalige Halbmarathon-Weltmeister Wilson Kiprop (Kenia) gab das Rennen auf.

Schnellste Frau war die aus Kenia stammende und seit kurzem für die Niederlande startberechtigte Elizeba Cherono. Sie war im Vorjahr Zweite und gewann nun in 70:43 Minuten vor Susan Jeptoo (Frankreich/70:49) und der Polin Agnieszka Mierzejewska (71:41). Schnellste deutsche Läuferin war überraschend die Debütantin Isabell Teegen (SC Rönnau 74). Sie erreichte 73:52 und belegte damit Rang sieben.

Für die 36. Auflage des größten und hochklassigsten deutschen Halbmarathons hatten 32.753 Läufer aus 103 Nationen gemeldet.


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