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Das versuchte zumindest eine australische Studie zu belegen!

Probanden gingen über einen Zeitraum von drei Wochen zwölf Mal nach dem Training für 30 Minuten in die Sauna. Vor und nach dem Untersuchungszeitraum wurde ein Leistungstest mit den Teilnehmern absolviert.

Die Sportler verbesserten nach diesen drei Wochen ihre Leistung um durchschnittlich zwei Prozent. Die Forscher argumentierten die Leistungsverbesserung mit den positiven Auswirkungen auf das Plasmavolumen und die Anzahl der roten Blutkörperchen. Da es allerdings keine Vergleichsgruppe gab, ist zu bezweifeln, das die bessere Leistung nur durch das Saunieren zu Stande kam.https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/bda3fc0b78fe4b39a32c03fd79e552ce

Vor oder nach dem Sport?

Generell ist das Saunabaden "nach" dem Sport aber durchaus zu empfehlen. Die Saunawärme sorgt für eine Entspannung der Skelettmuskulatur und regt Durchblutung sowie Stoffwechsel an. Der Körper regeneriert schneller und Stoffwechselprodukte wie Laktat werden rascher und besser abgebaut. Zudem kommt es aufgrund der wechselnden thermischen Reize zu einer geistigen Entspannung. Vor dem Sport ist der Saunagang hingegen tabu. Mit jedem Durchgang verliert der Körper rund einen halben Liter Flüssigkeit und Elektrolyte. Zu wenig Flüssigkeit im Körper führt in der Folge zu Leistungseinbußen.

Wieso Saunieren unser Immunsystem stärkt!

Saunieren stärkt zudem das Immunsystem. Wie beim leichten Fieber erhöht sich auch in der Sauna die Körpertemperatur. Die Blutgefäße weiten sich in der Haut aus und der Körper beginnt zu schwitzen. Es entsteht Verdunstungskälte, da der Körper seine Temperatur regulieren will. Zudem werden Abwehrstoffe gebildet und das Immunsystem gestärkt. Besonders sinnvoll - der Körper gewöhnt sich durch die großen Unterschiede zwischen der Wärme in der Sauna und den Abkühlen danach an Temperaturschwankungen. Ideal um einer Erkältung oder Grippe aus dem Weg zu gehen.

Zwischen sportlicher Belastung und dem Saunabeginn sollte allerdings ausreichend zeitlicher Abstand (5 - 30 Minuten) liegen um das Herz-Kreislauf-System zu beruhigen (der Puls sollte möglichst unter 100 Schläge pro Minute kommen).

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