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Rainer-Predl (C) Werner SchrittwieserExtremsportler Rainer Predl hat es tatsächlich geschafft - der 25-jährige Lasseer absolvierte innerhalb von 168 Stunden unglaubliche 852,46 Kilometer und holte somit den Weltrekord "7 Tage am Laufband" nach Österreich!

Exakt sieben Tage nach seinem Start beendete Rainer Predl heute Samstag um 17.00 Uhr seinen "Monsterlauf" im Fitnessstudio Megafit in Gänserndorf. Innerhalb von 168 Stunden hat der 25-jährige Extremsportler unglaubliche 852,46 Kilometer auf dem Laufband absolviert und somit den bisherigen Weltrekord (833 Kilometer) klar übertroffen.

Dies entspricht der Strecke von Gänserndorf nach Basel in der Schweiz. Der einzige Unterschied bei Predls Weltrekord ist, dass der Lasseer dabei das Fitnessstudio die ganze Woche über nicht verlassen hat.

Predl sehnt sich nach Bett

"Es war vom Lauf her definitiv nicht einfach, man darf es nicht unterschätzen. Ich habe nicht gewusst, was auf mich zukommt - viel Disziplin war von Nöten. Aber am Ende hat trotz Schmerzen alles gepasst und ich freue mich riesig über den Weltrekord", so Rainer Predl in seinem ersten Statement unmittelbar nach dem Ende.

Schmerz vergeht, Ruhm bleibt

Während dieser Woche musste Rainer Predl mit nur rund 15 Stunden Schlaf auskommen und nahm auch sonst jede Menge Schmerzen auf sich. Vor allem sein linkes Bein machte ihm schwer zu schaffen, doch ans Aufgeben dachte der 25-Jährige nie. Die letzten beiden Tage wurde Predl von Deutschlands Ultraläufer Robert Wimmer begleitet, der unter anderem den 5.036 Kilometer langen Transeuropalauf gewann.

Für die gute Sache

Neben dieser einzigartigen sportlichen Leistung von Rainer Predl sollte man aber auch den karitativen Zweck hinter "The Monster Project" nicht vergessen. Das Fitnessstudio Megafit spendete einen Euro für jeden gelaufenen Kilometer, ebenso wie ein weiterer Gönner, der jedoch anonym bleiben wollte. Dazu kommen jede Menge an weiteren Spenden, unter anderem auch Joe Voglsam von FitRabbit, der 500 Euro in die Spendenbox warf.
Der gesamte Reinerlös kommt dem Kinderhospiz Sterntalerhof und der Freiwilligen Feuerwehr Lassee zugute.

Dank an sein Team

Rainer Predl bedankt sich zum Abschluss der "Monster-Woche" auch bei seinem Team, welches ihn die ganze Zeit über tatkräftig zur Seite stand. Ein besonderer Dank gilt dabei natürlich auch Christian Weingartner, der ebenso wie Predl die gesamten 168 Stunden im Fitnessstudio verbrachte und sich unter anderem auch für die Ernährung und Getränkezufuhr verantwortlich zeigte.

Abstand vom Laufen

Nach dem "Dauerlauf" braucht Predl jetzt einmal Abstand vom Laufsport. "Ich freue mich jetzt riesig auf mein Bett und meine Couch - einfach mal gar nichts tun", so der erste Wunsch des Extremsportlers. Die Laufpause wird mindestens einen Monat andauern, in der Zwischenzeit stehen maximal Alternativsportarten wie Radfahren oder Schwimmen am Programm.

Foto (C) Werner Schrittwieser


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