Der weisse Rausch
Der weisse Rausch (© Patrick Saely)
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Weisser Rausch 2026: Countdown bis zum spektakulären Showdown

Finale Spannung vor dem großen Tag

Noch drei Tage trennen St. Anton am Arlberg vom großen Moment, wenn der Weisse Rausch wieder über die Bühne geht. Am 18. April 2026 richtet sich der Blick der Wintersportfans auf den Arlberg, wo sich 555 Teilnehmer in ein Rennen stürzen, das seit Jahren für Gesprächsstoff sorgt. Der Weisse Rausch steht dabei einmal mehr für kompromisslosen Einsatz, rasante Entscheidungen und eine Strecke, die keine Fehler verzeiht.

Die Mischung aus Vorfreude und Respekt ist spürbar. Teilnehmer wissen genau, was sie erwartet. Fans wiederum fiebern dem Spektakel entgegen, das den Winter in St. Anton traditionell abschließt. Der Weisse Rausch liefert auch 2026 alles, was ein echtes Kultrennen ausmacht.

Zahlen die Gewicht haben

Die 27. Ausgabe bringt klare Fakten mit: 1.346 Höhenmeter, 7,5 Kilometer Strecke und ein berüchtigter Zwischenanstieg über 150 Meter. Gefahren wird auf Ski Alpin, Snowboard, Telemark und Kurzski. Um 17 Uhr fällt der Startschuss, nachdem bereits um 16.30 Uhr der Nachwuchs beim „Weissen Rausch Mini“ ins Rennen geht. Ab 16 Uhr läuft der Livestream, bevor um 19 Uhr die Sieger geehrt werden und die Ö3-Disco den Abschluss bildet.

Der Weisse Rausch zieht Jahr für Jahr Zuschauer aus nah und fern an. Sie kommen, um den Massenstart zu sehen, wenn sich hunderte Teilnehmer gleichzeitig vom Vallugagrat in Bewegung setzen.

Perfekte Bedingungen am Arlberg

Die Voraussetzungen könnten kaum besser sein. Peter Mall bringt es auf den Punkt: „Skifahrerinnen und Skifahrer finden aktuell beste Bedingungen in St. Anton am Arlberg vor. Das wird ein richtig cooles Rennen und wir können wie gewohnt vom Vallugagrat starten.“

Für Mall ist der Moment, wenn das Feld in den Kessel einfährt, jedes Jahr aufs Neue ein Highlight. „Es ist einzigartig, wenn die Rennfahrerinnen und Rennfahrer in den Kessel einfahren. Der Spirit ist für alle spürbar“, erklärt er.

Der weisse Rausch: Meterhohe Schneehaufen und ein enthusiastisches Publikum warten im Zielgelände auf die Hartgesottenen.

Ein Rennen mit eigenen Gesetzen

Der Weisse Rausch beginnt auf 2.646 Metern Höhe. Sekunden später gibt es kein Halten mehr. Die Teilnehmer kämpfen sich Richtung „Schmerzensberg“, bevor der Zwischenanstieg die Beine fordert. Danach folgen rund sieben Kilometer Abfahrt über unpräparierte Pisten und die anspruchsvolle Kandahar-Strecke.

Wer glaubt, damit sei alles erledigt, wird eines Besseren belehrt. Kurz vor dem Ziel warten meterhohe Schneehaufen, die den Teilnehmern ein letztes Mal alles abverlangen. Erst danach ist das Rennen tatsächlich geschafft. Genau dieser Mix macht den Weisse Rausch so besonders.

Nachwuchs zeigt auf

Auch die jungen Teilnehmer mischen kräftig mit. Beim „Weissen Rausch Mini“ gehen rund 80 Nachwuchsfahrer im Alter zwischen 11 und 16 Jahren an den Start. Die verkürzte Strecke bietet ihnen die Chance, Rennluft zu schnuppern und sich mit Gleichaltrigen zu messen.

Der Weisse Rausch bleibt damit nicht nur ein Event für erfahrene Athleten, sondern auch eine Bühne für die nächste Generation.

Eine Familie prägt das Rennen

Ein Name ist untrennbar mit dem Weissen Rausch verbunden: Florian Holzinger. Der Extremsportler aus Traunstein hat das Rennen über Jahre dominiert und sich als Seriensieger einen festen Platz in der Geschichte gesichert.

Inzwischen sorgt sein Sohn Xaver Holzinger für Aufmerksamkeit. Nach seinem Sieg beim „Weissen Rausch Mini“ im Vorjahr gehört er auch heuer zu den spannendsten jungen Teilnehmern. Die Vorbereitung läuft intensiv, wie Florian erklärt: „Als Vorbereitung fürs Rennen absolvieren wir gemeinsam flotte Abfahrten, bei Skitouren trainieren wir die Kondition und zwei, drei Tage vor dem Rennen erforschen und besichtigen wir die Strecke intensiv.“

Der Trainingsplan ist vielseitig. Neben Skifahren stehen Langlauf, Mountainbike und Leichtathletik auf dem Programm. Für Florian ist klar: „Vor allem vielseitig zu trainieren, ist sehr wichtig“. Einen Rat gibt er seinem Sohn ebenfalls mit einem Augenzwinkern mit: „Ich rate Xaver auch vorsichtig zu fahren, aber er nimmt mich einfach nicht ernst.“

Das große Laufbuch der Trainingspläne

Bekannte Namen am Start

Auch 2026 ist das Teilnehmerfeld stark besetzt. Vorjahressieger Dieter Bischof sowie Dominik Schranz sind wieder dabei und wollen vorne mitmischen. Mit Regina Wintersteller und Petra Zeller stehen zudem zwei Athleten am Start, die bereits Podestplätze feiern konnten.

Start: Der weisse Rausch

Der Weisse Rausch verspricht damit erneut ein Rennen, bei dem Erfahrung, Mut und Timing über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Ein Abschluss mit Charakter

Für Martin Ebster ist die Bedeutung des Events klar: „Der Weisse Rausch ist Sport pur und ein top Saisonabschluss“. Genau dieses Gesamtpaket macht den Reiz aus. Der Weisse Rausch verbindet Herausforderung, Emotion und alpinen Rennsport auf eine Weise, die jedes Jahr aufs Neue begeistert.

In wenigen Tagen ist es soweit. Dann zeigt sich, wer die Strecke am besten meistert und sich in die lange Geschichte des Weissen Rauschs einträgt.

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