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Wer kennt die übermotivierten Teilnehmer bei einem Laufwettkampf nicht?

Die ersten Sekunden und Meter nach dem Startschuss werden im Sprinttempo absolviert, ehe sehr früh der große Einbruch folgt. Gerade bei langen Wettkämpfen, wie Halbmarathons oder Marathons, ist ein schneller Wettkampfstart aber absolut tabu.

Durch die schnelle Vorermüdung und eine schnelle Ansteigung des Laktatspiegels verschlechtert sich die Laufökonomie drastisch. Das heißt, wir müssen mit mehr Kraftaufwand laufen um das Tempo zu halten. Das konnte auch eine Studie belegen, die Läufer stark übermüdet laufen ließ. Das Ergebnis: Bei nicht ausreichender Erholung, war die Ökonomie um 5,5 Prozent verschlechtert. Daraus schlussfolgerten die Forscher eine zeitliche Einbuße von 30 Sekunden bei einem 10 km-Lauf bzw. von über acht Minuten (!!!) bei einem Marathon in 2:30 Stunden. Das heißt, je länger die Distanz, desto drastischer sind die Geschwindigkeitseinbußen.

Bei sehr kurzen Distanzen ist das hingegen eine andere Sache. Über 5 km soll der erste Kilometer sogar leicht schneller als das geplante Durchschnittstempo gelaufen werden.

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