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Die von Red Bull kürzlich erst-ausgestrahlte Doku "K2: The Impossible Descenet" zeigte die waghalsige Abfahrt des Polen Andrzej Bargiel vom zweithöchsten Gipfel der Welt.

Der K2 zählt zu den anspruchsvollsten der insgesamt 14 Achttausender der Welt. Bargiel bestieg im Jahr 2018 den K2 solo und ohne Flaschensauerstoff, zudem fuhr er vom Gipfel bis ins Basislager mit den Skiern bergab - als bisher einziger Mensch.

Drohne rette das Leben eines Kollegen

Die Aktion von Bargiel sorgte nicht nur für Erstaunen sondern auch für Entsetzen. Denn der 32-Jährige gefährdete mit einer Skiabfahrt nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das Leben vieler anderer Bergsteiger. Denn Bargiel hatte Angst, eine Lawine auszulösen, die andere Bergsteiger begraben konnte. Schlussendlich trat dieses Worst Case Szenario auf dem K2 allerdings nicht ein. Ganz im Gegenteil: Im Rahmen des Projekts konnten sich Andrzej Bargiel und sein Bruder Bartek sogar als Lebensretter auszeichnen, in dem sie mit Hilfe einer Drohne den mittlerweile für Tot erklärten Schotten Rick Allen lebend in der Nähe des Broad Peak aufgefunden haben und ihm so sein Leben retten konnten.

60-Stunden-Aufstieg

Die Dokumentation "K2: The Impossible Descenet" begleitete Andrzej Bargiel auf seinem Weg zur Abfahrt von K2, einem Berg auf dem 25 % der Bergsteiger umkommen. Für den Solo-Aufstieg benötigte der Skibergsteiger rund 60 Stunden. Die Abfahrt führte ihn vom Gipfel über die 8.000 Meter hohe Schulter des Berges so schnell wie möglich aus der "Todeszone". Eis stürzte vom Himmel und zwang Bargiel durch einen nervenaufreibenden Hindernislauf, ehe er die tückische Messner-Traverse erreichen konnte - eine kaum begangene Steilschlucht, gesäumt von tiefen Höhlen. Weiter ging es über die mit Felsspalten übersäte Kukuczka-Piotrowski-Route, bis Bargiel das Basislager erreichte.

"Wenn ich falsch abbiege, falle ich hunderte Meter in die Tiefe"

„Das Terrain ist wahnsinnig kompliziert. Man muss den Berg gut lesen“, erklärt Bargiel. „Ich wusste, wenn ich einmal falsch abbiege, falle ich hunderte Meter in die Tiefe. Um zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, braucht man alle Daten.“

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Zur vollständigen Dokumentation von Red Bull

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