Spektakel am Neusiedler See: Der Austria Triathlon Podersdorf 2025 sorgte für Gänsehaut
Der 38. Austria Triathlon Podersdorf verwandelte den Neusiedler See am 30. August 2025 in eine große Bühne für Adrenalin, Schweiß und sportliche Glücksmomente. Bei spätsommerlichem Sonnenschein fanden sich tausende Zuschauer ein, die mit Trommeln, Plakaten und endlosem Jubel für eine Atmosphäre sorgten, die jeder Athlet wohl so schnell nicht vergisst.
Halbdistanz: Österreichische Doppelsiege
Bei den Herren gab es Dramatik bis zum Schluss. Michael Weiss, der Routinier mit unerschütterlichem Kampfgeist, holte sich den Sieg erst auf den letzten vier Kilometern. Mit einem unwiderstehlichen Schlussspurt fing er den lange führenden Deutschen Janne Büttel noch ab. Im Ziel war die Erleichterung riesig. „Es war ein perfektes Rennen.“ So knapp und doch so deutlich konnte Weiss seine Freude ausdrücken.
Für den Niederösterreicher ist dieser Podersdorfer Triumph weit mehr als nur ein Sieg: Er dient als Motivation für die kommenden Langdistanzen in dieser Saison. Sein Zeitplan bleibt straff, doch mit diesem Rückenwind hat er klar bewiesen, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört.

Bei den Damen setzte sich Anna Pabinger bei ihrem allerersten Auftritt in Podersdorf gleich die Krone auf. Ihr packendes Duell mit Gabi Obmann begeisterte die Zuschauer – Schulter an Schulter kämpften beide um jeden Meter. Erst kurz vor Schluss zog Pabinger unwiderstehlich davon und riss die Arme jubelnd in den Himmel. Ihr Premierenstart endete somit in einem emotionalen Premierensieg.
Langdistanz: Die Königsdisziplin liefert Spektakel
Die volle Distanz von 226 Kilometern ist nichts für schwache Nerven – und genau das zeigte sich beim Austria Triathlon Podersdorf 2025. Schon auf der Radstrecke wurde klar, dass hier keine halben Sachen gemacht werden.
Bei den Herren war es Tim Gosnjak aus Slowenien, der alle Konkurrenten in Grund und Boden fuhr. Mit einer furiosen Radleistung verschaffte er sich den Vorsprung, den er bis zum letzten Meter verteidigte. In der beeindruckenden Zeit von 8:07:14 Stunden überquerte er die Ziellinie – ein Statement für pure Dominanz.
Bei den Damen triumphierte die Tschechin Simona Krivanková. Ihre gleichmäßige Stärke in allen drei Disziplinen brachte ihr den klaren Sieg. In 9:23:54 Stunden absolvierte sie Schwimmen, Radfahren und Laufen – eine Leistung, die vom Publikum frenetisch gefeiert wurde. Krivanková zeigte, wie man auf höchstem Niveau eine Langdistanz mit Nerven aus Stahl und purer Ausdauer meistert.
Aquabike: Podersdorf ohne Laufschuhe
Neben Halbdistanz und Langdistanz hat sich das Aquabike längst als Publikumsliebling etabliert. Die Athleten stürzten sich voller Energie in den See und traten danach kräftig in die Pedale – der abschließende Lauf blieb ihnen erspart. Viele genossen diese Variante, die es ermöglicht, die schnelle Podersdorfer Strecke und die euphorische Atmosphäre zu erleben, ohne den Marathon am Ende zu absolvieren. Ein klarer Beweis, dass auch ohne Laufschuhe echtes Triathlon-Feeling entstehen kann.
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