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Heute vor 30 Jahren wurde der Österreichische Triathlonverband (ÖTRV) aus der Taufe gehoben.

Seit 03. Oktober 1987 ist er der offizielle nationale Fachverband für den Triathlonsport und seine artverwandten Disziplinen (Duathlon, Aquathlon, Crosstriathlon und Wintertriathlon) und betreibt international den erfolgreichen Leistungsvergleich.

Eine 30-jährige Erfolgsgeschichte

Getreu dem Leitspruch „Gebündelte Energie für internationale Erfolge“ schafft der ÖTRV seit nunmehr drei Jahrzehnten für Österreichs Talente ideale Rahmenbedingungen, um international erfolgreich zu sein. Österreichs Triathleten im Elite- und Nachwuchsbereich zählen zu den besten der Welt. Seit Aufnahme des Triathlonsports ins olympische Programm waren bei allen Spielen ÖTRV-Athleten vertreten. Für die Sternstunde aus österreichischer Sicht sorgte Kate Allen. Sie konnte bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen (GRE) sensationell die Goldmedaille im Frauentriathlon gewinnen.

Neben dem Spitzensport liegt die Kernkompetenz vor allem in der Administration, Entwicklung und Förderung des Sports. Waren es im Gründungsjahr noch drei Vereine und 3.500 Teilnahmen bei vereinzelten Veranstaltungen in Österreich, so zählt der Verband in seinen neun Landesverbänden mittlerweile 15.000 Mitglieder, die in knapp 300 Vereinen organisiert sind. Rund 40.000 Starter bei über 100 Veranstaltungen legen österreichweit jährlich über zwei Millionen Wettkampfkilometer zurück. 2016 konnte zudem erstmals in der Verbandsgeschichte die 2.000-Marke an Lizenznehmern geknackt werden. 

Als Ausrichterland von hochkarätigen internationalen Bewerben, wie die WM-Serie in Kitzbühel und Welt- und Europameisterschaften, hat sich Österreich zudem im Triathlon weltweit einen sehr guten Namen gemacht und genießt das Vertrauen der Internationalen Triathlon Union (ITU).

„Die positiven Entwicklungen in allen Bereichen zeigen, wie beliebt der Triathlonsport und seine artverwandten Disziplinen in Österreich sind! Mein Dank gilt an dieser Stelle allen, die an dieser erfolgreichen Entwicklung des Triathlonsports in Österreich beteiligt waren und zukünftig weiterhin an einem Strang ziehen. Wir haben viel vor und ich blicke voller Zuversicht mit meinem Team auf die nächsten spannenden Jahre“, so ÖTRV-Präsident Walter Zettinig, der als einer der Triathlonpioniere des Landes das Amt seit Juli 1994 bekleidet.

Anlässlich des Jubiläums wird es in den kommenden Tagen auf den Kanälen des Verbandes (Website, Facebook, Instagram) immer wieder Rückblicke auf die erfolgreichen 30 Jahre geben. „Wir laden Sie herzlich dazu ein, mit uns die ereignisreichen Jahre Revue passieren zu lassen“, so Zettinig abschließend.

Meilensteine des ÖTRVs

1983 Erster Triathlon in St. Kanzian (3. Juli 1983)

1985 Erste Vereinsgründungen

1986 EM-Teilnahme durch Herbert und Toni Rattensberger, Heinz Bede-Kraut und Walter Zettinig

1987 Gründung ÖTRV (3. Oktober 1987)

1988 Aufnahme in die Europäische Triathlonunion; erste Österreichische Meisterschaft im Kurztriathlon in Mariazell (27. August 1988)

1990 Erste Triathlon-Europameisterschaft in Österreich (26. August 1990 in Linz)

1991 Aufnahme des Verbandes als Anwärterverband in die Bundes Sportorganisation (BSO) 

1992 Erste Österreichische Staatsmeisterschaft in Innsbruck

1994 Triathlon wird in das olympische Programm und der Verband als ordentliches Mitglied in die BSO aufgenommen

1995 Erstmals werden Triathleten als Heeressportler aufgenommen; ÖTRV SportlerInnen dürfen Sporthilfeförderungen in Anspruch nehmen

1998 Triathlon Europameisterschaft in Velden

2000 Bei den olympischen Spielen in Sydney wird erstmals Gold, Silber und Bronze im Triathlon vergeben. Johannes Enzenhofer startet für Österreich.

2004 Kate Allen holt bei den Olympischen Spielen in Athen (GRE) sensationell die Goldmedaille

2007 EM-Silber durch Kate Allen bei den Damen und durch das Trio Kate Allen, Tania Haiböck und Eva Dollinger auch EM-Silber im Team

2008 Vier Athleten starten bei den Olympischen Spielen in Peking (Kate Allen, Tania Haiböck, Eva Dollinger und Simon Agoston); Kitzbühel wird in die neu gegründete ITU WM-Serie aufgenommen

2012 Zwei Athleten nehmen bei den Olympischen Spielen in London teil (Lisa Perterer und Andreas Giglmayr)

2014 Kitzbühel trägt die größten Triathlon-Europameisterschaften der Geschichte aus; der ÖTRV übernimmt Kompetenzen und Verantwortung im Bereich des Behindertensports

2016 Drei ÖTRV-Athleten starten bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro (Sara Vilic, Julia Hauser und Thomas Springer)

2017 Kitzbühel erhält erneut den Zuschlag zur Austragung der Triathlon-Europameisterschaft; der Teambewerb wird ins olympische Programm aufgenommen


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