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Nun ist es offiziell! Heute wurde die finale Olympia-Qualifikationsliste der International Triathlon Union (ITU) veröffentlicht.

Wie bereits nach Verbandsberechnungen nach dem letzten Rennen am Samstag in Yokohama angekündigt, konnten mit Lisa Perterer (HSV Triathlon Kärnten/K), Sara Vilic (Schwimmaktivclub Klagenfurt/K) und Thomas Springer (LTU Linz/OÖ) drei ÖTRV-Athleten einen Quotenplatz für Österreich für die 31. Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro (BRA) holen.

Auf Grundlage dieses Rankings werden nun jene Athleten dem ÖTRV Gremium zur Nominierung an das Österreichische Olympische Comité (ÖOC) vorgeschlagen. Vorbehaltlich der formellen Nominierung durch den ÖTRV und der des ÖOCs werden diese drei Athleten Österreich im olympischen Triathlon in Rio am 18. bzw. 20. August 2016 vertreten. 

Zwei Kärntner Triathletinnen auf ihrer „Road to Rio"

Lisa Perterer und Sara Vilic haben sich mit sehr guten und konstanten Leistungen bereits früh in der Olympiaqualifikationsphase einen fixen Platz im Olympiaranking gesichert. Mit dem besten Ergebnis eines österreichischen Triathleten/einer österreichischen Triathletin (5. Platz beim WM-Serienrennen in Auckland 2015), vier Weltcuppodesten und insgesamt zehn Top Ten-Platzierungen bei WM-Serien- und Weltcuprennen, befand sich Perterer zwischenzeitlich unter den zehn besten Triathletinnen der Welt! Während die  24-Jährige nach London 2012 nun ihre zweiten Olympischen Spiele im August bestreitet, konnte sich Sara Vilic mit vier Podestplätzen und zwei siebten Plätzen in der hochkarätigen WM-Serie (WM-Serienfinale Chicago 2015, WM-Auftakt in Abu Dhabi 2016) erstmals ihren Traum erfüllen. 

Thomas Springer - Quali am letzten Drücker

Nach langer Verletzungspause und schmerzhaften Rückschlägen zeigte Thomas Springer mit dem ersten Weltcup-Podium eines österreichischen Triathleten seit 15 Jahren bereits im Juni in Huatulco letzten Jahres, dass mit ihm zu rechnen ist. Mit dem Ziel fest vor Augen absolvierte der 31-Jährige seit Anfang des Jahres eine sensationelle Punkteaufholjagd. Springer stand bei allen vier WM-Serienrennen in Abu Dhabi, an der Gold Coast, in Kapstadt und in Yokohama, sowie bei den Weltcups in Mooloolaba, New Plymouth, Chengdu und Huatulco am Start. Neben drei Top Ten-Platzierungen war er immer Österreichs bestplatziertester Athlet. Nach diesem Mammutprogramm im noch jungen Jahr konnte Springer am Wochenende den heißbegehrten Quotenplatz für Rio sichern.

Das Olympiaranking

Nur 55 Damen und 55 Herren umfasst das Starterfeld bei den Olympischen Spielen in Rio. Von den 142 Mitgliedsverbänden in der Internationalen Triathlon Union (ITU) haben es Athleten aus 41 nationalen Verbänden geschafft einen Olympia-Quotenplatz für ihr Heimland zu sichern. Österreich ist mit drei Quotenplätzen, gleichauf mit Portugal, auf Platz 17 im Olympia-Länderranking zu finden. 16 Nationen haben demnach weltweit mehr Quotenplätze als Österreich erkämpft, wobei das volle Kontingent von sechs Quotenplätze (3 Damen und 3 Herren) nur die Triathlon-Großmächte Australien, Spanien, Großbritannien und die USA in Rio ausschöpfen können. 

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ÖTRV seit 2000 immer im Olympiateam

Seit der erstmaligen Austragung des Olympischen Triathlonbewerbes in Sydney 2000 ist der ÖTRV kontinuierlich im österreichischen Olympiateam vertreten. Johannes Enzenhofer war als erster österreichischer Triathlet in Sydney 2000 im Einsatz. Die Glanzstunde des Triathlonsports war zweifelsohne im Jahr 20004 gekommen, als Kate Allen olympisches Gold im Damentriathlon für Österreich holte. Damals ebenfalls mit dabei Eva Dollinger und Norbert Domnik. 2008 in Peking war mit Kate Allen, Eva Dollinger und Tania Haiböck ein Damentrio im Einsatz. Komplettiert wurde das Team 2008 von Simon Agoston bei den Herren. Bei den letzten Spielen in London war mit Lisa Perterer und Andreas Giglmayr ein ÖTRV-Duo im olympischen Einsatz. Mit Kate Allen, Eva Dollinger und Lisa Perterer haben es bisher drei Damen geschafft sich zweimal für Olympische Spiele zu qualifizieren.        


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