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Der IRONMAN Austria 2016 in Klagenfurt steht in den Startlöchern.

Die anwesenden Profiathleten um die beiden großen Aushängeschilder Marino Vanhoenacker und Mirinda Carfrae schauen dem morgigen Sonntag mit großer Vorfreude entgegen und scheinen alle sehr gut vorbereitet zu sein.

Für die dreifache IRONMAN Weltmeisterin Mirinda Carfrae ist es dabei der erste Start in Klagenfurt und die gebürtige Australierin schwärmt von der tollen Location: „Ich habe schon an sehr vielen Wettkämpfen teilgenommen, aber diese Location ist absolut beeindruckend. Alles ist sehr nahe beisammen und dadurch entsteht eine ganz spezielle Atmosphäre. Ich hatte dieses Rennen schon länger auf meiner Bucketlist, da es vom Datum her ideal ist im Hinblick auf die Weltmeisterschaft auf Hawaii."

Die österreichische Konkurrentin Michaela Herlbauer zeigte sich sehr ehrfürchtig vor Carfrae: „Für mich ist es ein Traum und eine große Ehre, gemeinsam mit Mirinda hier am Start zu stehen und mein Ziel ist es, direkt hinter Mirinda ins Ziel zu kommen."

Ihre Berufskollegin aus dem eigenen Lager Elisabeth Gruber zeigt sich indes aufgrund der gerade überwundenen Erkrankung eher etwas zurückhaltend: „Ich habe im Winter etwas geschwächelt und war auch vor kurzem nochmals krank. Nun fühle ich mich aber wieder fit und wir werden sehen, wie sich das fehlende Training auf den Wettkampf auswirken wird."

Bei den Männern überstrahlte der siebenfache IRONMAN Austria-Kärnten Champion Marino Vanhoenacker natürlich alles und zeigte sich auch im Interview gewohnt kämpferisch: „Ich trainiere schon seit drei Wochen auf der IRONMAN-Strecke und ich werde schneller sein als je zuvor," sagt er mit einem Augenzwinkern. Weiter fügt er an: „Bei jedem Rennen geht irgendetwas schief, aber hier passt einfach jedes Mal alles zusammen."

Der Respekt vor dem Seriensieger scheint bei den anderen Athleten sehr groß zu sein. Bart Aernouts als einer seiner grössten Konkurrenten sagt: „Der Kurs liegt mir sehr und ich werde alles geben, um Marino zu bezwingen. Das dürfte aber sehr schwierig werden."

Der Lokalmatador Paul Reitmayr zeigt sich vor seiner Langdistanz-Premiere sehr ruhig und gefasst. „Ich bin momentan noch locker und ruhig. Ich weiss auch noch nicht so recht was mich erwartet. Ich bin jemand der nicht so viel nachdenkt und aggressiv startet. Auf der Mitteldistanz ist das bis anhin immer gut aufgegangen, aber das wird ein viel längerer Tag als ich es bisher gewohnt war und hoffe, dass mir nicht die Luft ausgeht."

Den Zuschauern steht auch in diesem Jahr ein spannender Wettkampf bevor und wenn das Wetter nun auch noch einigermassen mitspielt, steht einem weiteren unvergesslichen IRONMAN Austria-Kärnten nichts mehr im Weg.


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