Virtual Run Challenge

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Samsung Diamond League

Die große Vorschau zum morgigen Weltklasse Zürich Diamond Leauge Meeting!

Bereits heute fanden die Konkurrenzen der Kugelstoßer statt. Valerie Adams (Neuseeldand) feierte nach ihrem Olympiaerfolg mit einem neuen Meetingrekord von 20,81 Metern ihren 4. Diamond-League-Sieg in Serie. Der polnische Olympiasieger Tomasz Majewski belegte mit 21,18 Metern nur Platz 3 hinter den US-Kugelstoßern Reese Hoffa (21,64 m) und Ryan Whiting (21,49 m).

Diskus Frauen (Donnerstag, 18:30 Uhr): Kommt der Uraltrekord ins Wanken?
Mit 22 Punkten liegt die 22-jährige Sandra Perkovic (CRO) im Diamond Race uneinholbar in Front.
Dennoch will sich die Doppeleuropameisterin und Olympiasiegerin nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Ihre Motivation: der älteste Meetingrekord. Dieser steht seit 37 Jahren bei 70,20 m, gehalten von der Ukrainerin Faina Melnik (URS). Dazu müsste Perkovic ihre Siegesweite von London (69,11 m) allerdings um rund einen Meter steigern.

 

 

Zum E-Book Trainingspläne für Läufer und Läuferinnen

Dreisprung Männer (Donnerstag, 18:35 Uhr): Kampf der Generationen im Sand
Alt gegen Jung lautet die Affiche im Dreisprung. Wie schon in London nimmt es der 36-jährige Europameister und Olympiadritte Fabrizio Donato (ITA) mit dem 14 Jahre jüngeren Olympiasieger und Weltmeister Christian Taylor (USA) auf. Letzterer kommt als Saisonbester nach Zürich und führt auch das Diamond Race klar an. Im Heimstadion erstmals auf der ganz großen Bühne springen wird Schweizer Meister Alexander Hochuli (LC Zürich).

Stabhochsprung Männer (Donnerstag, 19:00 Uhr): Renaud Lavillenie gegen den Rest der Welt
An ihm führt kein Weg vorbei: Der Hallenweltmeister, Europameister und Olympiasieger Renaud Lavillenie (FRA) gewann diese Saison bis auf zwei Meetings jede Entscheidung, zu der er angetreten war. Ergo ist auch der Triumph im Diamond Race nur noch reine Formsache. Um den Sieg bei Weltklasse Zürich erwächst dem 1,76 m kleinen Überlieger indes starke Konkurrenz, sind doch die Top Ten der aktuellen Weltjahresbestenliste lückenlos vertreten. Allen voran Björn Otto (GER), an den letzten drei internationalen Großanlässen dreimal der „Beste hinter Lavillenie“.

Hochsprung Männer (Donnerstag, 19:40 Uhr): Dreikampf um die Lufthoheit?
Bei Athletissima Lausanne überquerten letzte Woche mit den Olympia-Bronzemedaillengewinnern und Landesrekordhaltern Moutaz Essa Barshim Ahmed (QAT/2,39) und Robbie Grabarz (GBR/2,37) sowie Olympiasieger Ivan Ukhov (RUS/2,37) gleich drei Athleten die Latte auf 2,37 m. Das hat es bislang erst in zwei Wettkämpfen gegeben: 1987 und 1993 an der WM in Rom (ITA) und Stuttgart (GER). Fallen in Zürich das erste Mal seit 2000 unter freiem Himmel wieder die 2,40 m? Grabarz ist im Rennen um den Diamanten in der Pole-Position. Doch Vorsicht: Der Weltmeister Jesse Williams (USA) liegt mit einem Punkt Rückstand in Lauerstellung.

400 m Hürden (Donnerstag, 20:05 Uhr): Félix Sánchez’ fünfter Sieg zum 35. Geburtstag?
Es war eines der größten Comebacks der Saison: Acht Jahre nach dem Olympiatriumph in Athen 2004 errang Félix Sánchez (DOM) in London erneut Gold – und das in der exakt selben Zeit (47,63) wie damals. Im Letzigrund strebt der zweifache Weltmeister und Olympiasieger seinen fünften Erfolg nach 2001, 2002, 2003 und 2004 an. Damit würde er sich sein Geburtstagsgeschenk gleich selbst machen. Denn Sánchez wird am 30. August 35 Jahre alt. Javier Culson (PUR), Olympiadritter und unangefochtener Leader im Diamond Race, brennt allerdings ebenso auf Revanche wie Angelo Taylor (USA). Der Olympiasieger von 2000 und 2008 musste sich in Englands Hauptstadt mit Platz 5 begnügen.

100 m Frauen (Donnerstag, 20:15 Uhr): Es wird eng im Diamond Race
Das Duell der zurzeit schnellsten Frauen der Welt geht in die nächste Runde. Bei den Olympischen Spielen hatte die Titelverteidigerin Shelly-Ann Fraser-Pryce (JAM) die Nase noch vorn, doch in den letzten zwei 100-m-Rennen vermochte Weltmeisterin Carmelita Jeter (USA) Boden in der Diamond-Race-Wertung gutzumachen. Vor dem Final steht es nach Punkten 11:9 zugunsten der Jamaikanerin. Setzt sich eine der beiden Sprintqueens durch, gewinnt sie auch den Diamanten. Spielverderberin könnte Allyson Felix (USA) sein. Mit drei Goldmedaillen (200 m, 4x100 m und 4x400 m) war sie die erfolgreichste Leichtathletin in London.

3000 m Steeple Frauen (Donnerstag, 20:20 Uhr): Milcah Chemos hat noch eine Rechnung offen
Junioren-Weltrekordhalterin war sie schon, doch richtig durchgestartet ist Milcah Chemos (KEN) erst vor vier Jahren, nachdem sie eine Tochter zur Welt gebracht hatte. Chemos weiterer Aufstieg verlief rasant: 2009 und 2011 wurde sie jeweils WM-Dritte und gewann im Vorjahr das Diamond Race. Diesen Erfolg möchte Chemos noch so gerne wiederholen. Umso mehr, als sie sich an den Olympischen Spielen mit dem undankbaren vierten Platz Vorlieb nehmen musste. Zwei ihrer Londoner Bezwingerinnen, die Silber-Silbergewinnerin Habiba Ghribi (TUN) und die Dritte, Sofia Assefa (ETH), sind ihr im Rennen um den Diamanten allerdings dicht auf den Fersen. Ergreift die kenianische Polizistin die Flucht nach vorn? Olympiasiegerin Yuliya Zaripova (Russland) sagte ihren Start kurzfristig ab.

Speer Männer (Donnerstag, 20:25 Uhr): Europas Spitze und ein Kenianer
In Zürich sind die europäischen Speerwerfer bis auf wenige Ausnahmen unter sich. Dabei möchte Vitezslav Vesely (CZE) sein EM-Gold mit einem Diamanten veredeln. Der Olympiavierte und Saisonbeste (88,34 m) hat im Kampf um die Diamond Trophy vor allem den Olympiazweiten Oleksandr Pyatnytsya (UKR) zu fürchten. Gespannt sein darf man auch auf den Ex-Weltmeister Tero Pitkämäki (FIN), der die Form alter Tage in Stockholm wieder gefunden zu haben scheint. Speziell: Mit dem Afrikameister Julius Yego wird erstmals in der Geschichte von Weltklasse Zürich ein Kenianer zu sehen sein, der nicht in einer Laufdisziplin startet.

Weit Frauen (Donnerstag, 20:30 Uhr): Irene Pusterla und das Olympiapodest
Die Schweizer Rekordhalterin Irene Pusterla (Vigor Ligornetto) hat gute Erinnerungen an Zürich. In den letzten zwei Jahren landete sie im internationalen Top-Feld auf den Rängen 3 und 4. Dieses Mal bekommt sie es mit acht der neun weltbesten Springerinnen des Jahres zu tun. Mit Brittney Reese (USA), Elena Sokolova (RUS) und Janay DeLoach (USA) ist das gesamte Olympiapodium am Start. Sokolova kann mit einem Sprung unter die ersten drei im Diamond Race alles klar machen.

800 m Männer (Donnerstag, 20:40 Uhr): David Rudisha läuft gegen sich und die Uhr
Mit seinem Weltrekordlauf – ohne Pacemaker – bot David Rudisha (KEN) an den Olympischen Spielen eine der großartigsten Leistungen überhaupt. Bei Weltklasse Zürich, seinem einzigen Nach-Olympia-Start, will der 23-jährige Massai seinen Weltrekord (1:40,91) erneut angreifen. Unterstützt wird er auf den ersten 400 m von Edeltempomacher Sammy Tangui (KEN), der über die gleiche Schrittlänge wie der Olympiasieger und Weltmeister verfügt. Kann auch das restliche Feld, angeführt vom 18-jährigen Olympiadritten Timothy Kitum (KEN), von Rudishas „Sog“ profitieren?

100 m Männer (Donnerstag, 20:50 Uhr): Jamaika gegen USA
Mit Yohan Blake (JAM), dem Vorjahressieger sowie dreifachen Olympiamedaillengewinner, und Tyson Gay (USA) trifft der amtierende Weltmeister auf den Weltmeister von 2007. Beide stehen mit einer Bestleistung von 9,69 Sekunden zu Buche, womit sie in der Alltime-Bestenliste hinter Usain Bolt (JAM) gemeinsam Platz 2 einnehmen. Das jamaikanisch-amerikanische Duell wird ergänzt von den Staffelolympiasiegern Nesta Carter (JAM) und Michael Frater (JAM) sowie dem Olympiafünften Ryan Bailey (USA). Einziger Europäer im Feld ist Christophe Lemaitre (FRA). Der Europameister, der die 100 m als erster weisshäutiger Läufer unter 10 Sekunden durchmass, versucht sein Glück nach dem 200-m-Olympiafinal (6.) erstmals wieder auf der Kurzstrecke. Im Gegensatz zu den 200 Metern sind die 100 Meter in Zürich keine Disziplin der Samsung Diamond League. Dieser Final findet kommende Woche in Brüssel statt.

400 m Frauen (Donnerstag, 20:55 Uhr): Sanya Richards-Ross will sechsten Zürich-Sieg
Nach dem Weltmeistertitel 2009 gewann Sanya Richards-Ross in London erstmals auch Einzel-Olympiagold über die Stadionrunde. Bei Weltklasse Zürich kann die 27-jährige Doppelolympiasiegerin (400 m und 4x400 m) befreit auflaufen, zumal ihr das Letzigrund-Stadion liegt: Fünfmal war sie hier schon erfolgreich, am Donnerstag winkt der sechste Sieg. Nebst dem kompletten Londoner Podium stehen auch die 400-m-Olympiasiegerin Natalya Antyukh (RUS), die Saisonschnellste Antonina Krivoshapka (RUS) und die Weltmeisterin Amantle Montsho (BOT) am Start. Läuft Montsho unter die ersten drei, kann die Olympiavierte im Diamond Race nicht mehr abgefangen werden.

1500 m Frauen (Donnerstag, 21:05 Uhr): Maryam Yusuf Jamal zum Vierten?
Zweimal über 1500 m (2007 und 2009) sowie einmal über 3000 m (2005) lief die zweifache Weltmeisterin Maryam Yusuf Jamal (BAH) in Zürich bereits als Erste über die Ziellinie. Die gebürtige Äthiopierin, die einige Zeit in Lausanne lebte und seit 2005 erfolgreich für Bahrain startet, erkämpfte sich in London erstmals eine Olympiamedaille (Bronze). Mit ihrem Coup in Stockholm brachte sie sich auch im Rennen um den Diamanten wieder ins Spiel. Dazu benötigt sie den vierten Sieg im Letzigrund und muss gleichzeitig darauf hoffen, dass ihre ehemalige Landsfrau Abebe Arigawi (ETH) höchstens Dritte wird.

200 m Männer (Donnerstag, 21:15 Uhr): Usain Bolt auf seiner Paradestrecke
Mit dem zweiten Olympiatriple (100 m, 200 m und 4x100 m) in Folge hat sich Usain Bolt (JAM) ein Denkmal geschaffen. In Zürich peilt der Superstar nach den 100-m-Triumphzügen 2008 und 2009 seinen ersten Sieg auf seiner eigentlichen Paradestrecke an. Das jamaikanische Sprintfestival – nebst Bolt sind auch Olympiabronzemedaillengewinner Warren Weir, Luzern-Sieger Jason Young und WM-Finalist Nickel Ashmeade am Start – wird komplettiert von Vorjahressieger Wallace Spearmon (USA), Diamond Race Leader Churandy Martina (NED) und Schweizer Meister Alex Wilson (OB Basel). Dem Basler kommt die Ehre zu, nach den Olympischen Spielen (Vorlauf und Halbfinal) zum dritten Mal innerhalb dreier Wochen auf den „Blitz“ zu treffen. Bolt muss im Fall eines Sieges hoffen, dass Martina und Ashmeade nicht aufs Podest sprinten, will er sich den Diamanten noch schnappen.

100 m Hürden (Donnerstag, 21:25 Uhr): Zwei US-Amerikanerinnen auf Diamantenjagd
Bei 5:0 steht die Head-to-Head-Bilanz in diesem Jahr zwischen der Olympiazweiten Dawn Harper (USA) und der Olympiadritten Kellie Wells (USA), wobei oftmals nur wenige Hundertstel den Ausschlag gaben. Vermag Wells den Spiess in Zürich umzudrehen und die Olympiasiegerin von 2008 aus der Reserve zu locken? Wells’ Polster im Diamond Race beträgt lediglich vier Zähler auf Harper. Da ein Sieg beim Final mit der doppelten Punktzahl belohnt wird, dürften die zwei US-Amerikanerinnen einander abermals bis zum letzten Meter fordern. Österreichs Beitrag Beate Schrott startet als krasse Außenseiterin!

5000 m Männer (Donnerstag, 21:30 Uhr): Galen Rupp gegen die afrikanische Armada
Über 10 000 m vermochte Galen Rupp (USA) den Afrikanern an den Olympischen Spielen ein Schnippchen zu schlagen, indem er zwischen seinem Trainingskollegen Mo Farah (GBR) und Tariku Bekele (ETH) die Silbermedaille eroberte. Nach 50 Bahnrunden (inklusive 10 000er und 5000-m-Vorlauf) reichte die Kraft allerdings nicht mehr, auch über 5000 m (7.) Akzente zu setzen. Silber ging hier an den Diamond Race Leader und Jahresschnellsten Dejen Gebremeskel (ETH). Auch er ist in Zürich am Start – und mit ihm die sechs nächstbesten der Weltjahresbestenliste. Dabei können sich nicht weniger als sechs Läufer noch Hoffnungen auf den Diamanten machen.

4x100 m Männer (Donnerstag, 21:50 Uhr): Staffelspektakel mit Schweizer Beteiligung
Zum sechsten Mal heißt es bei der Zürich Trophy „Hopp Schwiiz“. Zum krönenden Abschluss des Meetings möchte die Schweizer 4x100-m-Nationalstaffel vor der Heimkulisse ein sportliches Feuerwerk zünden. Das Quartett, bestehend aus Alex Wilson (OB Basel), Marc Schneeberger (TV Länggasse), Reto Amaru Schenkel (LC Zürich) und Rolf Malcolm Fongué (GG Bern), erreichte an der EM in Helsinki den fünften Rang. Im Prestigeduell der beiden Top-Sprintnationen Jamaika und USA geht es für die Schweizer – und Europäer – darum, ihre Haut so teuer wie möglich zu verkaufen. Obwohl keine Disziplin der Samsung Diamond League, ist Spektakel garantiert.

Am Final der Samsung Diamond League wird die doppelte Punktzahl vergeben. Der Sieger des Diamond Race erhält somit 8 Zähler, der Zweitplatzierte 4 und der Drittplatzierte noch 2. Bei Punktgleichheit entscheidet die Anzahl Siege. Bei Punktgleichheit und der gleichen Anzahl Siege zählt das bessere Ergebnis am Final. Bedingung für den Gewinn des Diamond Race ist die Finalteilnahme in Zürich respektive in Brüssel.


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